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ARABERFRESSER, PSEUDOSEMITEN UND BRANDSTIFTER

Teil II - Der Fälscher "Bibi", Cheneys Drückerkolonne und MEMRI
AL WATAN, 18. Februar 2007

HAMM: Ich habe einen Verrückten gekannt, der glaubte, das Ende der Welt sei gekommen. Er malte Bilder. Ich hatte ihn gern. Ich besuchte ihn manchmal in der Anstalt. Ich nahm ihn an der Hand und zog ihn ans Fenster. Sieh doch mal! Da! Die aufgehende Saat! Und da! Sieh mal! Die Segel der Sardinenboote. All diese Herrlichkeit!
Pause.
Er riss seine Hand los und kehrte wieder in seine Ecke zurück. Erschüttert. Er hatte nur Asche gesehen.
Pause
Er allein war verschont geblieben.
Pause.
Vergessen.
Pause.
Anscheinen ist der Fall … war der Fall … gar keine Seltenheit.
CLOV: Ein Verrückter? Wann war das?
(Samuel Beckett: Endspiel, 1957)



Israels ehemaliger Premierminister Benjamin “Bibi” Netanjahu, wir erinnern uns an die Ausführen in Teil I, verspürt seit Ende 2006 ein dringendes Bedürfnis nach einem Bombenangriff auf den Staat Iran und putzt seither die Türklinken der Welt; in der Hoffnung, hinter den Pforten geeignete Gefässe ausfindig machen zu können, in die er seinen unsäglichen Druck entladen könne. Ein Nachtgeschirr fand er nun in Berlin: Am 28. Januar 2007, es regnete in Strömen, marschierte ein rechtsgerichteter Pulk durch die Hauptstadt und kippte eilig den bis zum Rand mit lauwarmer Kriegspisse aufgefüllten Topf über den Köpfen der Menschen aus. Zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es leider Realität, dass erneut Kriegsgeschrei, und zwar für einen Waffengang gegen den Iran, durch Berliner Strassen röhrte; diesmal entfleuchte es den Mündern rechter Pseudosemiten - Deutsche, die gegen Deutschland, dafür aber bedingungslos für Israel und die USA eintreten und beinahe jede Aktion der politischen Akteure dieser Länder gutheissen. „Das war nur der Anfang“, drohten Veranstalter und Mitläufer, die keiner so recht in unserem Land haben möchte. Aber sie sind da, es sind ihrer nicht viele; doch ist es ihnen gelungen, Teile der deutschen Medienlandschaft zu okkupieren und dort unterm Schafsfell des Aufklärers und Humanisten der Bevölkerung straffen rechten, rassistischen Marsch zu blasen und – wir Deutsche kennen dieses Phänomen aus dem Dritten Reich – so der israelischen und US-amerikanischen Okkupationspolitik medial zuzuarbeiten. Sie sind der Gesellschaft nicht geheuer; deshalb beobachtet sie der Verfassungsschutz. Was kein Hinderungsgrund ist, ihnen täglich eine Bühne in den deutschen Medien zu geben. Doch wer steht hinter dieser medial in Anschlag gebrachten Kolonne, stärkt ihr den Rücken? Ein ehrenamtlicher Freizeitjob oder ein Feierabendhobby scheint das zumindest für einige der wichtigsten Akteure nicht zu sein.

„Bibi“ schlägt die Kriegstrommel

Doch zurück zu dem „telegenen“ Kriegshetzer Netanjahu. Der ackert gegenwärtig Tag für Tag wie ein Besessener für sein Ziel, den Iran platt zu machen, das allerdings nicht (mehr) das Endziel des Staates Israel zu sein scheint; denn: Während einer Diskussion mit Studenten in Jerusalem sagte Israels stellvertretender Ministerpräsident Shimon Peres am 31. Januar 2006, „sein Land werde sich nicht in die inneren Angelegenheiten Irans einmischen obwohl der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ein Problem für das iranische Volk sei, weil er seine Versprechen nicht halte und keine Lösungen für Probleme biete“. Auf die Frage, ob er einen militärischen Einsatz gegen Iran ausschliesse, antwortete Peres: „Durch Israel, ja.“

Den inneren Drang kaum noch beherrschend, hämmert Netanjahu trotzdem fleissig und weltweit die von ihm aufgestellte Parole an alle möglichen Türblätter, die sich ihm in den Weg stellen: “ Es ist 1938. Iran ist Deutschland. Ahmadinedschad ist Hitler!” Doch der Hausierer findet kein rechtes Gehör, nein, er findet nur politisch rechts Gehör, weil er seit Jahren immer die selbe Strophe von einer Bandschleife abspult und weil er zu Dick Cheneys politischer Drückerkolonne gehört - für den er diesen Job zu erledigen hat. 2003 sagte Netanjahu zum Beispiel gleiches über den Irak, und einer seltsamen Zeitrechnung folgend behauptete er in den Jahren 1996, 1999 und 2002 stur, man lebe im Jahr 1938. Und dem gelynchten Präsidenten Saddam Hussein, ebenso dem Revolutionsführer Yasser Arafat, drückte er früher auch schon mal so Larifari den Titel „Hitler“ auf.[1]

egypt_7Ein Mann, der nicht in unserer Zeit zu leben scheint, der offenbar eine seltsame Affinität zum zerborstenen Tausendjährigen Reich faschistischer Machart sein eigen nennen muss. Nicht, dass es von Bedeutung wäre, wenn Netanjahu Person und Wirken seiner politischen Widersacher mit faschistischer Symbolik überzieht: Ein Fan und Nachfolger des Hitler- und Mussolini-Verehrers Wladimir „Hitler“ Jabotinski muss zwangsläufig in einem vermeintlich neuen Hitler – weder Arafat noch Saddam Hussein waren es - politische Konkurrenz wittern. Auch Hitler-Groupie Jabotinski ließ es sich seinerzeit nicht nehmen, den Führer mal zu kritisieren.

Netanjahus „Vater Ben-Zion war Professor für jüdische Geschichte und renommierter Kenner der spanischen Inquisition, aber eben nicht nur dies: In den dreissiger Jahren war er vor allem Privatsekretär von Wladimir (Zeev) Jabotinski, dem Gründer der sogenannten Revisionisten, einer besonders reaktionären Fraktion der zionistischen Bewegung. 1962 beschloss Ben-Zion Netanjahu sogar, mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten auszuwandern, um dem israelischen ‚Sozialismus’ zu entgehen. Sein Sohn wurde dort im Geiste Jabotinskis erzogen - kein Wunder
also, dass der sich an der Vergangenheit, an den Ursprüngen der jüdischen extremen Rechten orientiert“.[2]


Karikatur aus der ägyptischen Tageszeitung Al-Ahram vom 17. Oktober 1997

Dick Cheneys Mann in Israel

Ich wende mich nun Netanjahus Drückerarbeit für Cheney zu. Im Jahre 1993 schloss die damalige linke Regierung unter Yitzhak Rabin mit den Palästinensern und ein Jahr später mit Jordanien Frieden. Das so genannte
„Oslo-Abkommen“ von 1993 legte fest, das der Staat Israel das im Sechs-Tage-Krieg im Jahre 1967 eroberte und in der Folge besetzte Land zurückgibt. „Allerdings lebten sowohl im Gazastreifen und vor allem im Westjordanland zehntausende jüdischer Siedler, nicht zum kleineren Teil militante Ideologen, denen ‚Judäa und Samaria’ als unverrückbarer Teil von ‚Eretz Israel’ gelten. Davon abgesehen bildet die Ostgrenze des Westjordanlandes eine natürliche Bastion gegen jeden Angreifer, die Westgrenze ist nur wenige Kilometer vom Stadtrand Tel Avivs entfernt. Rabin wäre das Risiko eingegangen, Israel im Wesentlichen auf die Grenzen von 1967 zu beschränken. Denn ein Palästinenserstaat ist die logische, wenn auch unausgesprochene Konsequenz des Oslo-Abkommens."[3]

Netanjahu ging das völlig gegen den Strich, und die erfolgreichen Verhandlungen mit Arafat, die eben im Abkommen von Oslo mündeten, brachten ihn so in Rage, dass er auf seinen Wahlkampfveranstaltungen um das Präsidentenamt im Jahre 1995 „Demonstranten“ zuliess, die Schilder mit Rabin in SS-Uniform zeigten und „Tod für Rabin“ skandierten. Netanjahu machte nie einen Hehl daraus, dass er einen palästinensischen Staat ablehnt; er lebt im Schatten des Friedens, mag ihn innerlich ablehnen, denn er propagiert einen „kalten Frieden“; wie der allerdings aussehen soll, darüber verlor der Jabotinski-Getreue bisher kein Wort. Am Rande bemerkt: „Seine Abneigung gegenüber den Palästinensern liegt wohl auch darin begründet, dass sein Bruder Jonathan 1976 bei der Befreiung israelischer Geiseln aus dem ugandischen Entebbe getötet wurde.“

Netanjahus Kritiker, darunter viele israelische Intellektuelle, machten ihn immer wieder für das politische Klima von Hass und Extremismus verantwortlich, das 1995 zur Ermordung Yitzhak Rabins durch einen nationalistischen Juden geführt hatte. Rabins Witwe Leah schrieb, dem Mörder Rabins sei indoktriniert worden, er „erfülle eine heilige Mission ... das ,Heilige Land' von Judea und Samaria sei heiliger als das Leben des Ministerpräsidenten, der es für den Frieden aufgeben wollte.“[4] „Aber der Populist Netanjahu spricht mit seinen Schwarzweissbildern vor allem russische Neueinwanderer, Siedler und Religiöse sowie die aus den arabischen Ländern stammenden sephardischen Juden an, die Netanjahu als ‚Bibi, König von Israel’ verehren. Er besitzt die Gabe, ‚die richtigen Knöpfe zu drücken’, wie es die israelische ‚Ha'aretz’ treffend formulierte.“[5] So verwundert es nicht, dass er 1996 gerade wegen seiner Opposition gegen das Osloer Vertragswerk zum Ministerpräsidenten des Staates Israel gewählt wurde.

Richtige Knöpfe, richtiger Draht. In jenem für Netanjahu bedeutsamen Jahr 1996 hatte die so genannte Study Group on a New Israeli Strategy Toward 2000, ein Sammelsurium amerikanischer Neokonservativer innerhalb des privaten Think Tank The Institute for Advanced Strategy and Political Studies, das berüchtigte Planungsdokument „A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm“ für den frischgebackenen Premier erarbeitet. Netanjahus neokonservative Kumpane in den Staaten drängten, Israel solle das verdammte “Oslo-Abkommen” aufkündigen, in die palästinensischen Autonomiegebiete einmarschieren und „die Hisbollah, Syrien und den Iran als die Hauptaggressoren in Libanon angreifen“. Die Gruppe, die den Brandbrief ausgearbeitet hatte, stand unter Supervision von Dick Cheney und wurde von Richard Perle, dem „Fürsten der Finsternis“, geleitet; einer der unerträglichsten Kriegstreiber gegen den Irak innerhalb der ersten Regierung unter Bush junior. Mitgearbeitet an dem Schlachtplan hatten unter anderen Leute aus Cheneys Büro, wie Douglas Feith und David Wurmser.

In diesem unsäglichen Pamphlet steht festgeschrieben, „Syrien bedroht Israel von libanesischem Boden aus. Israel sollte die Hisbollah, Syrien und den Iran als die Hauptaggressoren in Libanon attackieren durch: Angriffe auf militärische Einrichtungen der Syrer in Libanon und – falls sich das als ineffizient herausstellen sollte, Angriffe auf ausgewählte Ziele in Syrien selbst. Weiterhin solle Israel „Teile der libanesischen Opposition benutzen, um die syrische Herrschaft im Libanon zu schwächen“. Mit Israel verbündete libanesische Gruppen könnten zudem „syrische militärische Ziele im Libanon angreifen“, oder, „wenn sich das als nicht ausreichend erweisen sollte“, dann könnte Israel selbst diese bzw. „ausgewählte Ziele in Syrien" angreifen und so klarmachen, dass „syrisches Staatsgebiet nicht immun für Angriffe“ ist. Selbstverständlich müsse das Saddam-Hussein-Regime im Irak gestürzt werden. Am Ende sollte ein „neuer Naher Osten“ entstehen mit innerlich gespaltenen, schwachen Staaten, denen Marionettenregierungen implantiert werden, während Israel die unangefochtene Hegemonialmacht der Region wäre. Eben jener „neue Nahe Osten“, mit dem US-Außenministerin Condoleezza Rice bei Ausbruch des
Juli-Krieges 2006 gegen den Libanon schwanger ging.

Präsidentschaftskandidat mit hochgradig krimineller Energie

Das war 1996. Kurz nach der am 12. Juli 2006 vollzogenen israelischen Aggression im Libanon wurden Gerüchte laut, dass der Hardliner Netanjahu sowie der ausgewiesene Faschist Avigdor Lieberman, Vorsitzender von Israel Yisrael Beiteinu, in einer vakanten israelischen Notstandsregierung vertreten sein sollen. Netanjahus früherer Sekretär Liebermann hat das Klassenziel zwischenzeitlich erreicht: Er wurde am 30. Oktober 2006 von der Knesset zum Minister für Strategische Planung und zum Vizeregierungschef ernannt. Netanjahu und Liebermann „bevorzugen“ einen „noch härteren Umgang“ mit den Palästinensern, wobei das bei Liebermann unzweifelhaft Ausmasse eines Adolf Eichmann anzunehmen droht: Liebermann, der israelische Araber, Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft, als „fünfte Kolonne“ tituliert, will ihnen entweder die Staatsbürgerschaft entziehen oder sie „transferieren“ - eine Umschreibung für ethnische Säuberungen: 2003 schlug er als damaliger Verkehrsminister in der Knesset vor, freigelassene palästinensische Gefangene mit Bussen an einen Ort zu bringen, „von dem aus sie nicht zurückkehren“ respektive die Gefangenen im Toten Meer zu ertränken. Zudem fordert er seit 2002, die israelische Armee solle in Gaza „ keinen Stein auf dem anderen lassen“ und zivile Ziele „dem Erdboden gleichmachen“. Am 19. Januar 2007 bezeichnete Liebermann den israelischen Verteidigungsminister Amir Peretz nach dessen Rede vor dem Labor-Zentralkomitee im israelischen Radio als „dumm“ und „Rassist“, weil der die Berufung von Raleb Majadele zum ersten arabischen Minister in Israel vorangetrieben hatte. Überhaupt: Bereits Anfang 2001 wollte Liebermann „den Arabern eine Lektion erteilen, wenn sie nicht Ruhe geben. Man könne zum Beispiel den ägyptischen Assuan-Staudamm bombardieren und ein paar Raketen auf Teheran abfeuern“.

Eine Bemerkung noch zu Netanjahus Rolle in puncto Libanon-Krieg vom vergangenen Sommer; eine Rolle, die dessen „Aktionen“ weit mehr beleuchtet als es sein nicht zu übersehender Hang zu Rassismus, Faschismus, Kriminalität vermag: Der Ex-Agent des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA Wayne Madsen hatte recherchiert, dass „die Invasion am 17. und 18. Juni 2006 in Beaver Creek, Colorado, zwischen Israels ehemaligem Premier Benjamin Netanjahu, dem Knesset-Mitglied Nathan Sharansky und US-Vizepräsident Dick Cheney während einer Konferenz des (neokonservativen) American Enterprise Institute abgesprochen wurde“. Cheney „habe grünes Licht gegeben. Netanjahu flog zurück nach Israel und nahm an einem Meeting der ‘Ex-Premierminister’ teil, wo er die Unterstützung der Bush-Administration” signalisierte. Am Rande bemerkt: Sharansky, ein ehemaliger russischer Dissident, wurde in den 70er Jahren auf Drängen von Richard Perle, mit dem er befreundet ist, aus der damaligen Sowjetunion herausgelassen. 

Der Krieg ging, wie alle Welt weiss, in die israelische Hose: Dreiundsechzig Prozent der Bewohner des Judenstaates sind der Überzeugung, Ehud Olmert, der oberste Feldherr, habe die Kriegsziele, die in Netanjahus „Clean Break“ seit 1996 verankert sind, völlig verfehlt. Volk und Netanjahu fordern seither unumwunden den Rücktritt des gebeutelten Premiers. Vorausgesetzt es käme zu einer „Inkarnation“ des Likudblockes, so könnten sich fünfundvierzig Prozent der Bevölkerung des Staates Israel den Herrn Netanjahu als nochmaligen Premier vorstellen. Ansporn genug für den Mann, seine kriegspropagandistischen Aktivitäten fortzusetzen.

Dass er ein vorzüglicher “Lügner und vorsätzlicher Manipulator“ ist, stellte er nicht erst im „Fall Ahmadinedschad“ zur Schau. „Pikant, dass ausgerechnet der ausgewiesene Holocaust-Fälscher Netanjahu die umstrittene Holocaust-Konferenz in Teheran mit Nuklearwaffen verhindern wollte, so wie er die Atomanlagen des Iran ‚eliminieren’ will.“ Als es nämlich seinerzeit darum ging, den ehemaligen Vorsitzenden der Vereinten Nationen, den Österreicher Kurt Waldheim, fertig zu machen, war es Benjamin Netanjahu (von 1984 bis 1988 UN-Botschafter Israels), der die gefälschten Holocaust-Dokumente gegen Waldheim in Umlauf brachte. „Die gefälschten Dokumente wurden dann von dem israelischen Botschafter bei der UNO, Benjamin Netanjahu, entdeckt.“[6]
Der Ex-Mossad Agent Victor Ostrovsky hatte die israelische Schweinerei bereits 1994 enthüllt: „Es gab im Mossad und bei den rechten Elementen in der Regierung zunehmende Unzufriedenheit über das Verhalten von Kanzler Helmut Kohl, der direkten israelischen Warnungen bezüglich seiner Beziehung zum österreichischen Politiker Kurt Waldheim, den man scheinbar als Nazi entlarvt hatte, trotzte. (Die „Entlarvung“ war von ein Al-Einheit vorbereitet worden, die in das UNO-Gebäude an der Park Avenue in New York eingedrungen war und verschiedene belastende Dokumente, die anderen Akten entnommen worden waren, in die Akte von Waldheim – und einiger anderer Personen – geschmuggelt hatte. Das war Teil einer Diffamierungskampagne gegen Waldheim, der den israelischen Aktivitäten im südlichen Libanon kritisch gegenüber stand.) Kohl wischte die israelischen Drohungen als Nonsens beiseite und verursachte damit Wutausbrüche in israelischen Geheimdienstkreisen, wo er als Klutz mit einem großen Maul und schlechter Kinderstube beschimpft wurde.“[7]

Heutigentags baut „Netanjahu aktiv auf der Unwissenheit seines Publikums auf, um Iran als eine irrationale, unberechenbare Kraft zu zeichnen. Sobald die Menschen das annehmen, ist seine Arbeit fast erledigt. Die Leute schlussfolgern natürlich, dass du nicht mit einem 'selbstmörderischen Irren' verhandeln kannst,“ folglich muss Gewalt angewendet werden.[8] Dabei müsste der Politiker längst sein Dasein auf dem Müllhaufen der Geschichte fristen. Die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ beklagte bereits im Jahr 2000, als sich Netanjahu erneut zur Wahl für das Amt des Ministerpräsidenten stellte: „Das Gedächtnis des israelischen Wählers ist kurz… Denn der smarte
51-Jährige hatte nach seiner Wahlschlappe im Mai 1999 alle Ämter, also auch sein Knesset-Mandat, abgegeben und darf sich juristisch gesehen gar nicht um das Amt des Ministerpräsidenten bewerben… Vergessen scheint, dass ‚Bibi’ Netanjahu 1997 eine Anklage wegen Betrugs und Vertrauensmissbrauchs drohte. Grund: die äusserst nebulöse Berufung des mediokren Strafverteidigers Roni Bar On zum Generalstaatsanwalt. Aus Mangel an Beweisen wurde die Klage jedoch nie erhoben, obwohl die Polizei sie empfohlen hatte. Vergessen scheint auch, dass Netanjahu nur knapp an einem Korruptionsprozess vorbeikam, weil er rund 5000 ‚Zuwendungen’ (Schmiergeld), die er während seiner Amtszeit als Premier erhalten hatte, in seinen Privatbesitz überführen wollte. Und vergessen scheint, dass Netanjahu von einem Bauunternehmer sein Privathaus renovieren liess - Rechnung an das Büro des Ministerpräsidenten.“[9] Seine erste Amtszeit, die von 1996 bis 1999 dauerte, dekorierte er ganz unbefangen mit einer Korruptionsaffäre nach der anderen.

Hinter dem Faschisten Lieberman und dem Likudnik Netanjahu stehen die Neocons in Washington. „Längst ist auch aus Israel zu hören, dass Olmerts Beziehungen zur Regierung Bush und insbesondere zu Vizepräsident Cheney nicht annähernd so herzlich sind wie die seines Vorgängers Ariel Scharon. Dass Israel den Krieg im Libanon nicht ‚gewonnen’ hat, und insbesondere dass es sich weigerte, Syrien anzugreifen, sei für Cheney und die Neocons eine bittere Enttäuschung gewesen… Der Vorsitzende der Likud-Partei und Oppositionsführer Benjamin Netanjahu sei zum Mittelsmann zwischen Israel und der Regierung Bush geworden. Olmert sah sich gezwungen, sich mit Netanjahu vor dessen jüngstem Treffen mit Cheney am 5. September 2006 in Washington persönlich zu treffen. Als Botschafter Cheneys war Netanjahu einer der Hauptarchitekten des jüngsten Libanonkriegs. Und nach der Unterzeichnung des Waffenstillstands betonte er bei jeder Gelegenheit, Israel sei bereit für die ‚nächste Runde’ im Krieg gegen die Hisbollah.“ [10]

Stimmt nicht ganz. Die Gespräche, die Netanjahu und Olmert im September in Washington führten, „kreisten (auch) um Pläne für einen Angriff auf den Iran“. Den hatte Cheney längst im Visier: „Nach der Vereidigung von Präsident George W. Bush zu seiner zweiten Amtszeit feierte das politische Washington eine lange, rauschende Ballnacht. Vor den Türen gab es vereinzelte Proteste. Vizepräsident Cheney fand schnell zur Realpolitik zurück. Er nannte Iran den Krisenherd Nummer eins. Iran habe ‚ziemlich robuste neue Atomprogramme’ entwickelt und sei außerdem ein bekannter Sponsor des Terrorismus, sagte Vize-Präsident Richard Cheney im Interview des US-Fernsehsenders MSNBC. ‚Man sieht sich in der Welt nach potenziellen Krisenherden um, und Iran steht dann gleich an der Spitze dieser Liste’, fügte er hinzu.“[11]

Bush transportierte in der Folge Cheneys Begehren und sorgte für aussenpolitischen Druck gegen den Iran. Wie das deutsche Nachrichtenmagazin SPIEGEL am 19. November 2006 meldete, „brandmarkte“ der amerikanische Geheimdienst CIA den „eigenen Präsidenten (jedoch) als Lügner. Die mächtige CIA stellte klar, dass der Vorwand, den Iran vielleicht bombardieren zu wollen, auf einer Lüge Bushs beruht: ‚CIA hat keine Beweise für iranisches Atomwaffenprogramm. ... Die CIA habe keine Beweise dafür gefunden, dass Iran heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen arbeite. Doch das Weiße Haus verheimliche das - um eine militärische Option offen zu halten.’“

Die schärfste Klinge in der neokonservativen Waffenkammer

Bekannte Neokonservative, darunter Ledeen, Amitay und Sobhani waren im Mai 2003 die herausragenden Sprecher auf einem so genannten Forum „über die Zukunft des Iran“, das vom American Enterprise Institute, dem Hudson Institute und der Foundation for Defense of Democracies gesponsert wurde. Die Stimmung der neokonservativen Ideologen und Strategen des Forums fasste die Vorsteherin des Forums, Dr. Meyrav Wurmser, zudem Direktorin des Center for Middle East Policy am Washingtoner Hudson Institute, damals so zusammen: „Unser Kampf gegen den Irak war nur eine Schlacht eines langen Kampfes. Es wäre falsch, zu denken, dass wir es alleine mit dem Irak zu tun hätten. Wir müssen weitergehen und zwar schneller.“[12]

Richard H. Curtiss, verantwortlicher Redakteur des Washington Report on Middle East Affairs Magazine, beschrieb Meyrav Wurmser 2003 als „eine der schärfsten Klingen in der neokonservativen Waffenkammer“.[13] Die erzneokonservative „Wissenschaftlerin“ kann sich - ganz im Gegensatz zu ihren rechtsgerichteten, in Amerika geborenen Glaubensgenossen - auf genuine israelischen Wurzeln berufen. Wurmser, und nun passen Sie auf, erwarb ihren Doktorgrad dereinst an der George Washington University in Washington DC, wo sie über den Ideen eben jenes Wladimir „Hitler“ Jabotinski brütete, den Netanjahu zweifelsohne seinen „politischen Ziehvater“ nennen kann; jenen „Revolver-Zionisten“, der bereits in den 20er Jahren wusste, dass der jüdische Traum von „Erez Israel“, dem eigenen Land, nur durch „militärische Taten“ realisiert werden könne, der die Parole „Junge Juden, lernt schießen!“ ausrief und zu dem Zweck die militärische Untergrundorganisation „Haganah“, 1931 die radikale „Irgun“ ins Leben rief. Die Kämpfer seiner Einheiten verbreiteten „durch Terroranschläge gegen Araber und die britische Mandatsmacht Angst und Schrecken“.[14]

Meyrav Wurmser untersuchte nun in jener Doktorarbeit den „Einfluss“ von Jabotinskis „revisionistischer Bewegung“ auf eben dessen politische Schüler: die späteren israelischen Regierungschefs Menachem Begin und Yitzhak Shamir bis hin zu “Grössen” innerhalb der Likud-Partei. Sie kam zu dem exakten Schluss, dass Jabotinskis Fiktion heutigentags noch immer die israelische Politik diktiert, die vor allem von Benjamin Netanjahu weitergeführt wird! So wundert es nicht, dass sich Meyrav Wurmser, eine entschiedene Gegner der Osloer Friedensabkommens, im Jahre 1996 am Erarbeiten der bereits genannten neokonservativen Kampfschrift “A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm” beteiligte. Richard Perle, James Colbert, Charles Fairbanks, Jr., Douglas Feith, Robert Loewenberg, Jonathan Torop, David Wurmser[15]waren Koautoren. Letzterer ist ihr Gatte und – welch Zufall – seit Jahren auch Dick Cheynes führender Iran- und Syrien-Experte; exakter: Er ist der Berater des Vizepräsidenten für Angelegenheiten des Mittleren Ostens.

„Die Hisbollah hat Israel im Krieg geschlagen. Es war der erste Krieg, den Israel verlor,“ zeigte sich Dr. Wurmser im Interview mit Ynet enttäuscht. Auf die Frage des Interviewers, ob das die allgemeine Auffassung innerhalb der Administration sei, antwortete sie: „Ja, daran gibt es keine Zweifel. Es gibt eine Menge Zorn auf Israel ... es wird eine Menge Ihrer Leser stören ... Aber es gibt Verärgerung über die Tatsache, dass Israel nicht gegen die Syrer kämpfte. Ein Großteil der amerikanischen Administration glaubt, das Israel anstelle des Kampfes gegen die Hisbollah gegen den wahren Gegner, der Syrien ist und nicht die Hisbollah, hätte kämpfen müssen.“ Die Frage, ob die Administration erwartet habe, das Israel Syrien angreifen werden, bejahte sie mit: „Man hoffte, Israel würde es tun.“[16]

Fälscherwerkstatt MEMRI

Familie Wurmser ist Netanjahus Likud-Partei - ehemaliger Vorsteher war Sharon - ebenso ans Herz gewachsen wie das Propaganda-Institut Middle East Media Research Institute (MEMRI) –in den USA weitgehend als „Mossad-Front“ bezeichnet, das über arabischen Antisemitismus und islamischen Faschismus „aufklärt“. Jedoch ist die Truppe „nicht mehr und nicht weniger als „eine rechte (israelische) Siedlerorganisation“, 1998 gegründet vom heutigen Präsident, der Yigal Carmon heisst und „mehr als 20 Jahre lang für den militärischen Geheimdienst Israels, Aman (Agaf ha-Modi'in) gearbeitet (hat), zuletzt als hochrangiger Offizier. Er wurde dann Terrorismus-Berater des ultrarechten israelischen Ministerpräsidenten Jitzhak Shamir, der 1986-92 regierte, und anschliessend zunächst auch von dessen sozialdemokratischem Nachfolger Jitzhak Rabin, der 1995 ermordet wurde.“

Carmon bezeichnete seinerzeit den Oslo-Friedensprozess als eine „historische Katastrophe“, liess sich in Washington nieder und bildete dort mit Jossi Ben-Aharon und Joram Ettinger die berüchtigte „Dreierbande“, die unter Senatoren und Abgeordneten des US-Kongresses eine erfolgreiche Lobby-Arbeit gegen den
Oslo-Friedensprozess und die Friedensverhandlungen Rabins mit Syrien führte. Ettinger, Abteilungsleiter für „Kongress-Angelegenheiten“ in der israelischen Botschaft in Washington, Erfinder der Propaganda-Behauptung, die Palästinenser würden ihre Kinder als menschliche Schutzschilde benutzen, galt als Netanjahus Statthalter am Potomac.

Wen überrascht es dann noch, dass Meyrav Murmser auch in diesem illustren Kreis in Erscheinung tritt? Die erklärte und vehemente Gegnerin des Oslo-Friedensprozesses  war selbstverständlich Mitbegründerin und erste Chefin von MEMRI; allerdings nur bis 1999, dann wurde sie Leiterin der Nahost-Abteilung des neokonservativen Think Tank Hudson Institute.

„Das MEMRI ist ganz eindeutig nicht nur erklärtermaßen pro-israelisch, sondern es orientiert sich an der Politik des Likud, und zwar noch am ehesten an dessen rechtem Flügel um Netanjahu. Das MEMRI bekämpft einen friedlichen Ausgleich mit den Palästinensern. Und es ist eng verflochten mit dem neokonservativen Netzwerk, das die Strategie eines ‚Vierten Weltkriegs’ gegen den ‚militanten Islam’ propagiert.“[17]

Und dazu braucht es Propaganda und Hirnwäsche. Der österreichische Publizist Malte Olschewski hat sich mit der Arbeit von MEMRI befasst - zumindest was die „Strategie“ Richtung Iran betrifft - und klärt auf, dass sich die gut bezahlten medialen Handlanger des Kriegsgottes zu keiner Zeit scheuen, ihre Zuhörer- und Leserschaft schamlos mit Lügen zu bespicken: „’Mahv shodan’ und ‚mahv kardan’ haben in der iranischen Sprache eine unterschiedliche Bedeutung. Die erste Wendung kann mit „verschwinden“, übersetzt werden, während die beiden anderen Wörter „ausrotten“ oder „eliminieren“ bedeuten. Der iranische Präsident Mahmut Ahmadinedschad hatte am 26.10.2005 bei einer Konferenz im Innenministerium nach westlichen Medienberichten erklärt: ‚Israel muss von der Landkarte ausradiert werden.’ Das Institut MEMRI hat die Rede genau übersetzt. Dabei hörte sich das Zitat völlig anders an. Ahmadinedschad hatte dabei lediglich einen Ausspruch des verstorbenen Religionsführers Ayatollah Khomeini zitiert: ‚Unser verehrter Imam hat gesagt, dass das Besatzungsregime einmal aus den Seiten der Geschichte verschwinden muss.’ Es ist klar, dass, wenn auch nicht ausgesprochen, mit dem Besatzungsregime (‚Ehtelal byad az bayn berad’) Israel gemeint ist. ‚Saneh roozgar’ mit ‚Landkarte’ zu übersetzen, ist schlicht falsch. Die beiden Worte bedeuten soviel wie Szene oder Zeit oder im metaphorischen Sinn: ‚Arena der Zeit’ oder ‚Seiten der Geschichte.’

Das ist nicht die einzige Fälschung. Es gibt kaum eine Äusserung Ahmadinedschads über Israel, die nicht verzerrt oder verfälscht worden wäre. Am 14.12.2005 erklärte er laut DPA: ‚Der Westen widmet sich dem Märchen vom Massaker an den Juden....’ Unabhängige Übersetzungen lauteten anders: ‚Einige haben im Namen des Holocausts einen Mythos geschaffen und schätzen diesen sogar höher ein als den Glauben.’ Vom Mythos um den Holocaust ist die Rede und davon, was mit dem Holocaust gemacht worden ist. Selbst jüdische Autoren wie Norman Finkielstein und Peter Novick haben die Tatsache kritisiert, dass aus dem Holocaust ein Kult oder gar eine neue Religion gemacht worden ist. Wenn nun der Holocaust geschehen ist, sagt Ahmadinedschad weiter, so ist Europa und nicht die muslimische Welt dafür verantwortlich. Die (deutsche) ‚Tagesschau’ vom 14.12.2005 zitierte aus der gleichen Rede des iranischen Präsidenten: ‚Der Staat Israel sollte in eine andere Weltgegend verlegt werden, etwa nach Europa, in die USA, nach Kanada oder Alaska’. In einer unabhängigen Übersetzung lautet das Zitat auf deutsch: ‚Wenn Ihr die Juden verbrannt habt, warum stellt Ihr dann nicht ein Stück von Europa, der USA, Kanadas oder Alaskas für Israel zur Verfügung. Unsere Frage ist: Wenn ihr dieses gewaltige Verbrechen begangen habt, warum soll dann die unschuldige Nation von Palästina für dieses Verbrechen bezahlen?’ Es gibt eine Reihe anderer Zitate, in denen Ahmadinedschad Fragen zum Holocaust stellt, aber nirgends ist eine glatte Leugnung nachweisbar. Es mag sein, dass bei Versammlungen der Chor ertönt: ‚Marg bar Esrail!’ (Für Israel den Tod!) Doch ist der iranische Präsident klug genug, um nicht in solche religiös populistische Rufe einzustimmen. Aber aus seinen Reden haben die Medien eine ganze Lawine von Schlagzeilen entwickelt:

’Der Staat Israel soll dem Erdboden gleichgemacht werden! (Tageszeitung taz)... Kriegserklärung gegen den jüdischen Staat - Irans Präsident fordert die Vernichtung Israels (Berliner Zeitung).... Mit Empörung hat die internationale Gemeinschaft auf den Aufruf des neuen iranischen Präsidenten zur Vernichtung Israels reagiert ... Irans Präsident will den jüdischen Staat von der Landkarte tilgen (Die Welt) ... Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat zur Zerstörung Israels aufgerufen (DER SPIEGEL) - Irans neuer Staatschef: ‚Israel von Landkarte radieren!’ (Nachrichtenmagazin Focus) ... Iran schürt Nahost-Konflikt: ‚Israel zerstören!’ (Nachrichtensender N24) usw. usf. ....“[18]

Teil I - Giftmord-Anstifter “Bibi” will die Welt retten

Teil III – Die Deutschland-Connection: Der Kaiser vom Nockherberg und seine Gang - Folge 1

Teil IV - Die Deutschland-Connection: Der Kaiser vom Nockherberg und seine Gang - Folge 2

QUELLEN:
[1] Qumars Bolourchian: "It's 1938", 14.1.2007;

[2]Dominique Vidal: Netanjahu und die Zionisten-Revisionisten, 15.11.1996, Le monde diplomatique

[3] Joachim Käppner: Im Schatten des Friedens, 30.10.1998, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt

[4] Harley Schlanger: Israels Jabotinskij-Problem, Neue Solidarität 39/2002[5] Dietrich Alexander: "Bibi" Netanjahu will wieder "König von Israel" werden, 12.12.2000, Die Welt; http://www.welt.de/data/2000/12/12/600752.html

[6] „Der iranische Präsident leugnet den Holocaust, er trifft Vorbereitung für einen neuen Holocaust im Judenstaat", 14.11.2006, Haaretz

[7] Victor Ostrovsky: Geheimakte Mossad, c. Bertelsmann, München, 1994, S. 291

[8] siehe Fußnote 1

[9] siehe Fußnote 5

[10] Friedenssignale aus Syrien, 2.10.2006:

[11] Cheney nimmt Iran ins Visier, 21.1.2005 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,337814,00.html

[12] Tom Barry: Ist der Iran als nächstes dran? GEHEIM 3/2004;

[13] Richard H. Curtiss The Secret Life of Meyrav Wurmser, Mai 2003; http://www.aljazeerah.info/Opinion%20editorials/2003

[14] Uri Avnery: Wladimir Jabotinski, der Radikale, Begründer der Irgun, 15.2.1999;
http://www.kritische-stimme.de/Geschichte/Jabotinsky.html

[15] A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm: http://www.iasps.org/strat1.htm

[16] Yitzhak Benhorin: Neocons: We expected Israel to attack Syria, Ynet.com, http://www.ynetnews.com/Ext/

[17] Knut Mellenthin: Warum das Berliner Memri nicht in Frieden leben kann; http://www.anis-online.de/mediendatenbank/briefe9.htm#030816

[18] Malte Olschewski: Das Lügennetz über dem Iran, 22.1.2007;

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