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ARABERFRESSER, PSEUDOSEMITEN UND BRANDSTIFTER

Teil IV - Die Deutschland-Connection: Der Kaiser vom Nockherberg und seine Gang – Folge 2
AL WATAN, 4. März 2007

Als Börne zusammen mit seiner Mutter bis nach München gereist ist, erhält er hier abermals Briefe seines Vaters mit verschiedenen Andeutungen, dass man in Wien bereit ist, ihn, Ludwig Börne, als Publizisten oder gar als Staatsbeamten in österreichische Dienste zu nehmen. Wahrscheinlich steckt Gentz persönlich dahinter, der, wie Börne das ausdrückt, ihn in einen „goldenen Käfig“ locken will. Geplant ist dies alles sehr schlau: kein plumper Überfall auf den begabten Sohn, sondern eine vorsichtige Annäherung über den beschränkten Vater, das außergewöhnliche Talent des jungen Schriftstellers für die Zwecke der Reaktion einspannen und es dadurch gleichzeitig der liberalen Opposition entziehen, einen gefährlichen Gegner zum Renegaten machen, ihn durch die Aussicht auf eine gesicherte Existenz und Karriere zu gewinnen oder zu übertölpeln. Börne durchschaute das alles in einem Augenblick; er reist aber nicht nach Wien, sondern über Stuttgart nach Paris. Erst 1824 kehrt er nach Deutschland zurück. Später hat er sehr deutlich ausgesprochen, wie er über die ganze Episode dachte:
„Meine Gesinnung kann und werde ich nie, um keinen Preis, ändern. Gesetzt aber auch, ich hätte es gewollt oder gekonnt, so würde ich gerade dadurch allen Einfluss verloren haben und ganz in die Kategorie jener verkauften Publizisten gesunken sein, denen, sie mögen behaupten, was sie wollen, von niemandem geglaubt wird.“
[1]
Ludwig Börne (1786-1837)
 

„Deutschland 1945 – Irak 2003. Es lebe die Freiheit!“ Mit diesem irrationalen Schlachtruf und der Notdurft folgend, gegen den in Deutschland weit verbreiteten „Anti-Amerikanismus" ein wirksames Gegengift absondern zu müssen, versammelten sich, wie im Teil III berichtet, im Februar 2005 etwa zwanzig Bush-Befürworter in der westdeutschen Stadt Mainz, um dort mit Plakaten und Megaphon ihre Unterstützung für den US-Präsidenten kundzutun.

Ray D. von Davids Medienkritik, ein Halbamerikaner mit dem bürgerlichen Namen Ray Drake, hatte die
Pro-Bush-Demo offiziell angemeldet und wollte den angereisten Reportern und Publikum, denen die Münder offen stehen blieben, tatsächlich verkaufen, dass die „USA dem irakischen Volk helfen“.[2] Drake, der in den USA lebt, offenbar gern mal in Deutschland eine Demonstration organisiert, ist stolz auf seinen Großvater, „der gegen die deutsche Wehrmacht kämpfte und der den Verlust vieler Freunde im Zweiten Weltkrieg nie überwunden hat. Es verwundert ihn, dass in der deutschen Bevölkerung und in den deutschen Medien ein so negatives Bild von den USA vorherrscht. ‚Die frühere Justizministerin hat Bush mit Hitler verglichen, und niemand hat sich aufgeregt’, sagt er. Dabei ist ihm egal, ob jemand für oder gegen Bush und den Irak-Krieg ist. Er sei hier (in Mainz), weil ihm ‚der aktuelle Zustand der deutsch-amerikanischen Beziehungen weh tut.’“[3]

Deswegen liess er sich damals auch nicht lumpen - finanziell; in Erwiderung auf den letzten Beitrag schrieb er mir: „Im Übrigen, wir haben die ganze ‚Demonstration’ - eigentlich nur 20 bis 25 Personen - mit etwa 400 Euro hauptsächlich von meiner Kreditkarte finanziert. Am teuersten waren die zwei Hotelzimmer.“ Mehr als ein Understatement.

Ray Drake ist offenbar von anderem Kaliber. Die deutsche Tageszeitung Der Tagesspiegel vermeldete im Mai 2005, knapp zwei Monate nach der Mainzer Demonstration: „In den USA blüht die Blogger-Kultur. Blogger betreiben ein oft sehr meinungsstarkes Internetforum. Damit schaffen sie eine einflussreiche Öffentlichkeit neben der traditionellen Presse. Einige Blogs werden täglich mehr gelesen als manche Tageszeitung. Blogger decken auch Skandale auf. Unlängst haben sie den CBS-Starmoderator Dan Rather zu Fall gebracht und den Nachrichtenchef von CNN, Eason Jordan. In Deutschland gibt es nur wenige interessante Blogs. Einer davon ist Davids Medienkritik. Dort tummeln sich all jene, die überzeugt davon sind, dass Bush ein prima Präsident, Guantanamo nicht schlimm und die deutsche Presse zutiefst antiamerikanisch ist. Unter deutschen USA-Korrespondenten gilt Davids Medienkritik inzwischen als eine Art Qualitätskontrolle: Wer dort nicht ab und zu für seine Kommentare verprügelt wird, macht etwas falsch.“[4] Wie berichtet, knickte auch das deutsche Magazin Stern seinerzeit beinahe wollüstig vor Ray Drake und David Kaspar, die jene Online-Medienkritik betreiben, ein. 

GIYUS - Israels Medien-Terminator 

André Marty, ein in Tel Aviv lebender und für das Schweizer Fernsehen arbeitender Journalist deckte in der Zeitschrift Klartext (Nr. 1/2007) in seinem Beitrag „Der Krieg im Web. Israels Propaganda-Offensive“ israelische Strategien auf, die darauf abzielen, kritische Journalisten und Medien zu beobachten und ihnen entgegenzuwirken. Ein vom israelischen Aussenministerium offiziell unterstütztes Projekt namens GIYUS (Give Israel Your United Support) ist eine dieser „Gegenmaßnahmen“; eine speziell getunten Software macht es möglich, kritische Medien massiv mit Emails zu bombardieren.
 

Marty nennt als „Mitakteure“ im Projekt GIYUS die German Media Watch - eine Einrichtung, die auch mich schon mundtot zu machen versuchte-, Swiss Media Watch, Take A Pan, „eine Gruppe von europäischen und israelischen Staatsbürgern die sich um zunehmende anti-israelische dominierte Medien kümmern“, die deutsche „Initiative“ Honestly Concerned, die, „alarmiert von Israel-feindlichen Presseberichten, wie antijüdischen Äußerungen von Politikern und öffentlichen Persönlichkeiten in Deutschland und Europa, beschlossen (hatte) zu handeln“[6], Media Tenor Deutschland, Palestinian Media Watch unter Direktion von Itamar Marcus („Mr. Marcus was a member of the Israeli delegation to the Tri-lateral [American, Israeli and Palestinian] Committee to Monitor Incitement, established under the Wye Accords. Palestinian Media Watch prepared the material for the Israeli delegation that was submitted at these negotiations.”[7]) und selbstverständlich auch Davids Medienkritik. Honestly Concerned, wir erinnern uns, ist in Deutschland einer der wichtigsten medialen Antreiber für einen Waffengang gegen den Iran und war gemeinsam mit der rechtspopulistischen „Gesellschaft“ Politically Incorrect Mitorganisator jener von nationalen und internationalen Medien begleiteten Hass-Demonstration gegen die Regierung in Teheran, die im Januar 2007 nach über 60 Jahren brauner Auszeit in alter faschistischer Fasson das Pflaster der Berliner Strassen erschütterte.

Der deutsche Journalist Florian Rötzer recherchierte in Sachen GIYUS und ermittelte im Sommer 2006, dass “das israelische Außenministerium versucht, den in der öffentlichen Weltmeinung umstrittenen Krieg, den das Militär gegen die Hisbollah im Libanon führt, durch eine Web-Kampagne zu unterstützen, die dank vieler Mithelfer als Radar für unerwünschte Meinungstrends fungieren und durch aktive Partizipation an Diskussionen im Web die Meinung zugunsten der Politik der israelischen Regierung beeinflussen soll.

Das israelische Außenministerium hat Angestellte beauftragt, Webseiten und Internetforen zu beobachten, um Gruppen mit jüdischen Aktivisten in den USA und Europa Hinweise zu geben, wo sie Mitteilungen zur Unterstützung der israelischen Politik machen können. In einem Brief an pro-israelische Organisationen von Amir Gissin, dem Leiter der Öffentlichkeitsabteilung im Außenministerium, wurden diese auf ‚die Bedeutung des Internet als neues Kampfgebiet für das Image Israels’ hingewiesen. Es sei jetzt notwendig, die Online-Aktivitäten besser zu machen und sie zu koordinieren. Empfohlen wird, das von einer israelischen Firma entwickelte ‚kostenlose, sichere und nützliche’ Programm Internet Megaphone von der Website giyus.org herunterzuladen und zu installieren: ‚We need 100,000 Megaphone users to make a difference. So, please distribute this mail to all Israel's supporters.’

GIYUS wurde von der World Union of Jewish Students  entwickelt und seit dem 19. Juli verbreitet, um der anti-israelischen Stimmung, die sich seit dem Krieg im Libanon verbreitet, entgegenzuwirken. Mittlerweile haben sich dem Projekt auch viele andere Organisationen angeschlossen. ‚Während Israel um seine Zukunft kämpft’, so heißt auf der Webseite, ‚ist eine virtuelle Schlacht über das Image von Israel im Internet ausgebrochen.’ Der ‚Kampf um die öffentliche Meinung im Internet’ sei der ‚härteste Kampf’.“[8]

Google-Bomben auf die Köpfe der Israel- und USA-Kritiker

Arianna Huffington, die „vermutlich berühmteste Bloggerin der USA“, weiss um die gewissen Vorzüge des Internets Bescheid. „Einst war sie für die Republikaner, doch dann wechselte die Autorin zahlreicher Bücher die Seiten und polemisiert seitdem gegen Präsident George W. Bush und die Republikanische Partei, kämpft für Umweltschutz, gegen den Irakkrieg und die Drogenpolitik der Regierung. 2003 trat sie in Kalifornien sogar gegen Arnold Schwarzenegger an, als Kandidatin für das Gouverneursamt. Ihr Weblog The Huffington Post ist mittlerweile eine feste Größe im Netz. Prominente Demokraten und renommierte Journalisten schreiben Gastbeiträge, inzwischen gibt es auch einen redaktionell betreuten Bereich mit Nachrichten.“ Huffington ist überzeugt, dass es die Blogger sind und die ganze Online-Community, die den Mainstream-Medien momentan zeigen, wo es lang geht: „Die Mainstream-Medien formulieren immer nur Gemeinplätze, sie sehen alles durch einen Rechts-gegen-links-Filter.“[9]

Nicht nur das. Auch die gängigen Suchmaschinen sind im Verbund mit Blogs ein mächtiges Instrument.
Blogger-Initiativen können bestimmte „ausgewählte“ Zielpersonen, sprich Kritiker, oder Medien „im Netz gezielt schlecht aussehen lassen - über die der Blogosphäre eigene Mechanik: Bei Suchmaschinen landet im Index zu einem bestimmten Suchbegriff all das weit oben, was oft verlinkt ist, also gewissermassen viel zitiert. Durch Verlinkung untereinander können Blogs diesen Mechanismus nutzen, um Inhalte in Sichtweite des Mainstreams zu bringen.“

 „Google Bombing“ nennen das die Teilnehmer solcherart Kampagnen. „Natürlich wirft die Aktion ethische Fragen auf. Schliesslich wird hier versucht, die öffentliche Meinung auf technischem Wege zu manipulieren. Googles Reaktion: ‚Wir heißen die Praxis des Google Bombing nicht gut, ebenso wenig wie jede andere Aktivität, die die Integrität unserer Suchresultate beeinträchtigen könnte.’ Einmischen in die Suchreihenfolgen will sich Google jedenfalls nicht.“ „Peinliches“ macht dann also schnell die Runde und kann gezielt lanciert werden; ebenso natürlich Unterstellungen wie Antisemitismus, Judenhass, eben die gesamte Palette, die es braucht um auf blitzschnellem Wege einen Rufmord kreieren, so einen missliebigen politischen „Gegner“ oder Andersdenkenden ins Abseits drängen oder ausschalten zu können. Fernseh- oder Printreporter sind da im Nachteil; die können vermittels derart konzertierter Aktionen kaum oder überhaupt nicht erreichen, dass mehr Menschen deren Beiträge lesen oder vor Augen geführt bekommen.[10]

„Antideutscher“ Eiter in den Printmedien

Der Publizist Jürgen Elsässer, entsprechend Wikipedia einer der Begründer des „antideutschen“ Spektrums, der sich später wieder davon getrennt hatte und Part des antiimperialistischen Lagers wurde, schreibt in seinem Buch „Angriff der Heuschrecken, Zerstörung der Nationen und globaler Krieg“[11] im Kapitel 4 „Micky Mouse trifft Adolf Hitler“, dass der „nationalistische Faschismus passé - sein postmoderner Bastard globalistisch ist“. „Dieses Schlüsselkapitel zeigt die Charaktermasken des neuen Ultraimperialismus in Aktion: Die US-amerikanischen Neokonservativen, die tonangebende Fraktion im Pentagon, arbeiten seit 9/11 gezielt auf einen Weltkrieg hin. In Deutschland werden sie publizistisch auch durch ehemalige Linke (so genannte "Antideutsche") unterstützt. Im Unterschied zum klassischen Faschismus hat die neue Barbarei kein nationalistisches, sondern ein globalistisches Profil. Und: Antiislamismus ist heute die wichtigste Hassideologie - nicht mehr Antisemitismus.“[12]

Diese publizistisch tätigen „Antideutschen“ - oder wie ich formuliere, jene Pseudosemiten - trommeln nun hier in Deutschland mit eiskalter Mine für die völkerrechtswidrigen Angriffs- und Vernichtungskriege der USA, zuletzt für einen Waffengang gegen den Iran; ihnen gelingt es zunehmend, „größere“ Medien zu okkupieren und mit ihrer ideologischen Seuche zu durchtränken.

Der antideutsche Publizist Matthias Küntzel, ein dottore, durfte während des Libanon-Krieges seinen mutmaßlichen Wahn auf Spiegel-online ausleben: „Während die Hisbollah durch den Einsatz von Streubomben auf israelische Bevölkerungszentren so viele Zivilisten wie möglich töten will, sucht Israel, die Zahl der zivilen libanesischen Opfer so gering wie möglich zu halten, auch wenn dies die Militäreinsätze erschwert.“ Thomas von der
Osten-Sacken, der die Blätter Konkret und Jungle World voll packen darf, mokierte sich dagegen in Die Welt, dass wir, die Europäer, „endlich aufhören (sollten), von Frieden zu reden, wenn sie Appeasement mit totalitären, antisemitischen Regierungen und Bewegungen meinen“.

“Bemerkenswert ist, dass diese Exlinken mittlerweile, je verbissener sie für den Krieg trommeln, vom Mainstream beachtet und gefördert werden. Osten-Sacken in Die Welt, Küntzel bei Spiegel-online, in Cicero und bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, Konkret-Autor Markus Bickel (der von Beirut aus seine Dosis nach Deutschland sprüht - Anm. JCK) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Die Zeit – das ist ausbaufähig. Der große Karrierevorteil der Antideutschen ist, dass nur sie so kaltschnäuzig Auschwitz instrumentalisieren können wie die in Washington tonangebenden Neocons.“[13]

Und wenn die Herren mal nicht in deutschen Zeitungen schreiben, dann paaren sie sich eben auf Demonstrationen oder einfach nur zum proisralischen Redenschwingen mit Eckart von Klaeden, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, oder auch mit dem vormals Zwangsprostituierte besuchenden und wegen illegalen Drogenbesitzes vorbestraften Anwalt, Politiker und bekannten Fernsehmoderator Michel Friedman, der im früheren Leben Vize im Zentralrat der Juden in Deutschland und Ex-Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses war; oder eben mal mit dem in Jerusalem ansässigen Fernsehkommentator Ulrich Sahm[14], der auf NTV, dem deutschen Ableger von CNN, und anderswo israelische und MEMRI-Befindlichkeiten den Deutschen mundgerecht zu servieren beabsichtigt.

In „guter Gesellschaft“ befinden die sich allemal. Als die Truppen im Sommer 2006 zweimal während der
Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gegen Irans Präsidenten losmarschierten, schrieb sich das in meinem Bericht aufgezeigte Netzwerk wie zum Beweis in eine lange Liste der Unterstützer ein: „… Dr. Michel Friedman, Dr. Wahied Wahdat-Hagh (Iran-Experte - MEMRI), Efraim Zuroff (Simon Wiesenthal Center, Jerusalem), Henryk M. Broder … Dr. Daniel Pipes (Middle East Forum) … Hannes Stein (Journalist), Dr. Matthias Küntzel (Publizist) ... „[15]

Blog im Stil der faschistischen Wochenzeitung Der Stürmer (1923-45)

Von den Printmedien zurück zum “Online-Geschäft”. Im letzten Beitrag hatte ich die „ideologische“ Arbeit des deutschen Rechtspopulisten Stefan Herre beleuchtet, der mit Davids Medienkritik auf einer Linie schwimmt; beide "Parteien" arbeiten sozusagen Hand in Hand. Ich schrieb: “Herres Welt ist einfach gestrickt: Eine schlechte Masche links, eine gute Masche rechts; so auch die Welt seiner neofaschistischen Mitstreiter pseudosemitischer Prägung. 'So sind die USA, Israel, (der Autor des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel) Henryk M. Broder die Guten, während der Islam an sich, Linke und Bush-Kritiker die Bösen sind.'[16] Weiter unten unten finden Sie eine winzige Präsentation der 'ausgewählten Werke' jener USA- und Israel-Freunde, die den Verdacht der Volksverhetzung aufkommen lassen. Offenbar blieben neben David’s Medienkritik auch die deutschen Behörden bislang untätig. Allein der Pressesprecher der Stadt Bonn, Herr Friedel Frechen, zeigte Zivilcourage und schrieb am 22. Januar 2007: 'Herr Herre, finden Sie das rechtspopulistische Gesabbel in Ihrem Blog nicht selbst zum Kotzen?'” 

Ich wiederhole diesen Part, der bereits Bestandteil des vorhergehenden Artikels der Serie war, da die syrische Zeitung Al Watan die  “Offenbarungen”, die da im Blog jenes Stefan Herre nachzulesen sind, aus journalistisch-ethischen Gründen einfach nicht abdrucken wollte und das erst in diesem Beitrag nachholen wird. Die Wiederholung ist daher unumgänglich, da die “geistvollen Inhalte” ein Tor in eine “journalistische” Hölle auftreten.
Auszüge aus dem Repertoire von Stefan Herres Politically Incorrect:    

2005-02-24-monitor-0102Islam ist eine freiwillige Geisteskrankheit +++ Islam ist ein sehr aggressiver Virus +++ Islam ist Körperverletzung +++ Der Islam wurde von einem Geisteskranken erfunden +++ Es ist also keineswegs überraschend, wenn die Identifikation mit den Gedanken eines Irren selbst krank macht +++ Nun, da wir wissen, dass unsere Kulturbereicherer meist mit einem Messer antreten, sind Schusswaffen das Mittel der Wahl +++ Natürlich machen die "Jungen Prinzen" auch davor nicht halt. Erst unverhüteten Verkehr mit einer "deutschen Schlampe". Wenn sie schwanger wird, abstechen um die "Familienehre" wieder herzustellen. Wie viel Erniedrigung und Niedertracht verträgt die Bevölkerung noch +++ Je weiter man wichtige Maßnahmen hinauszögert, umso näher rückt der Progrom +++ Schert euch doch zum Teufel mit eurem Buch und mit eurem Propheten! +++ Ganz normal, dass Moslems lügen sobald sie den Mund aufmachen +++ Eigentlich müssten wir boot-camps für dieses Pack einführen! Selbstverständlich ohne Musel-Kost und mit täglichem Lager-Gottesdienst! +++ Wir sollten die Jungen in ein Sensibilitäts-Training schicken. Dort werden sie dann jeden Tag von je 15 Jugendlichen mit Eisenstangen zusammengeschlagen, und wer es überlebt, darf in die Türkei ausreisen – straffrei +++ Die meisten Türken oder Araber sind wesentlich aggressiver und gewaltbereiter als wir Deutschen +++ Die barbarischen mohammedanischen Kulturbereicherer gehen oft straffrei aus, was sie zur nächsten Bluttat animiert +++ Einfach konsequent ausweisen, das Gesindel. +++ Wer sich als Deutscher oder als Christ einer morgenländischen Spitzbubenreligion anschließt, der ist für mich ganz schlicht ein Verräter an der eigenen Kultur und Identität +++ Wer wirklich von Neuen geboren ist, konvertiert nicht. Das wäre ja, als hätte ich gebadet und würde mich in der Scheiße wälzen +++ Islam ist ja bekanntlich die Religion der Analphabeten +++ Andererseits habe ich auch keine Lust das unsere Friedhöfe auch noch von toten Musels verseucht werden +++  Ich will nicht, dass wenn ich Blut spende mein Blut irgendwann einem Musel das Leben rettet und genauso wenig will ich, dass in meinen Adern Muselblut fließt +++ Abschaum wie die Arschhochbeter +++ Nichts kann einen Menschen dermaßen erniedrigen, dass er auf die Stufe eines Moslems absinkt +++ Du kannst getrost in Scheiße baden und dich von Gozilla vollpissen lassen - solange Du frei denken kannst - bist Du immer 1000 noch Entwicklungsstufen über denen +++ Moslems sind nachweislich nicht selber zu Kulturleistungen fähig +++ Nur der Islam konnte den religiös motivierten Attentäter hervor bringen +++ Auch die Neandertaler waren Moslems und sind es bis heute geblieben +++ Es ist ein wenig wie ein Teufelskreis, so wie die Cholibakterien oder mit den AIDS-Viren: Allein können sie nichts ausrichten, aber sie nutzen uns als Wirt +++ Warum strecken Muslime beim Beten den Hintern so lustig in die Höhe? - Weil Allah seit seiner Kindheit eine Analfixierung hat +++ Was dem Sex angeht, da denke ich geht es wohl weniger um Lust, sondern um das Kinder (Terroristen) zu machen. Und das hat mehr mit Decken und Brüten zu tun +++ Verbrecherkult Islam +++ Das Problem ist dass die Anhänger dieser Neandertaler mit Sprengstoffwesten dann in Europa auftauchen +++ Wahrscheinlich hat der pädophile Warlord zur Zeit seiner Eingebungen multiple Überdosen Kamelkot geraucht, das hat sich wahrscheinlich auch besser mit der Beschaffenheit seiner Hirnmasse vertragen +++ Was mich aber ärgert, ist, dass diese Clowns vor Gericht genau so gelten, wie ein Normalbürger +++ diese bärtigen Ziegenliebhaber +++ Die ständige islamische Gehirnwäsche vom frühesten Kindesalter an lässt einfach keine normale Entwicklung zu +++ Auf der anderen Seite bin ich sicher, die Schweizer Behörden werden nie und nimmer auf die Idee kommen es könnte am Islam liegen, das diese Kinder psychologisch krank sind +++ Sie beschmierten Teile der Kirche und Kultusgegenstände mit Exkrementen +++ Die wissen nicht, wozu Toiletten da sind +++ Schiebt bitte den ganzen Gazastreifen mitsamt den dort lebenden Islamofaschisten endlich ins Mittelmeer +++ Dieses primitive vorzivile Terroristenpack ist wirklich abstoßend. Man kann Israel nur empfehlen, mit harter Konsequenz gegen dieses Pack vorzugehen. Shalom +++
© Stefan Herre Monitor [Bild oben]

Von der Bierschwemmenrunde zum Meta-Blog

Es kam, wie es kommen musste; und zwar am 27. August 2005 auf dem Münchner Nockherberg, nahe der Jugendarrestanstalt Neudeck, beim Bier in der Paulaner-Kneipe. Der Rechtsdreher Stefan Herre erinnerte sich: Dort fanden sich zu einem ersten so genannten prowestlichen Heimatabend (PWHA) ”neben publizistischen Koryphäen wie Henryk M. Broder (Spiegel-Online, Weltwoche), Maxeiner & Miersch (Achse des Guten, Die Welt) und Hannes Stein (Die Welt) die Creme de la Creme der pro-amerikanischen (deutschen - Anm. JCK) Blogosphäre wie Statler & Waldorf, Brushfires of Freedom, No blood for Sauerkraut, No Pasaran etc. (ein). Da durfte natürlich auch die Politically Incorrect-Autoren-Crew nicht fehlen”.[17] „Nach dem ersten, sozusagen inoffiziellen Treffen in Mainz (organisiert von Davids Medienkritik) war die Resonanz mit circa 70 Teilnehmern sehr, sehr gut. Es wurden anregende Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.[18]

Der Publizist Michael Miersch, der den Event als „Kennenlernparty“ umriß, gab damals die Richtung für die Gesinnungsgenossen vor, die mit Freibier und Gratis-Essen bei Laune gehaltenen wurden: Regionale Netzwerke knüpfen, da „der Freundeskreis vieler Pro-Westler erheblich geschrumpft ist, als sie nicht an der wütenden Amerika- und Israelverdammung der Volksgemeinschaft teilnahmen“ sowie Aufbau eines Meta-Blogs, „von dem aus alle Websites und Blogs der PWHA-Teilnehmer bequem zu erreichen sind“.[19]

Broder, der dort „scharfe Bräute!“ sah, leider „zu wenige“[20], orgelte sogar von einer „Münchener Konferenz“[21]. Ganz scharf fand der für seine journalistischen Rotzigkeiten bekannte halbherzige Judentümler offenbar den Rechtspopulisten Stefan Herre, mit dem er sich prompt Herz an Herz ablichten ließ.
 

Broder-Gang

Henryk M. Broder mit Tasche, neben ihm im blauen Hemd Stefan Herre
[© Unbekannt - Wer seine Rechte verletzt sieht, bitte dringend bei mir anzeigen]

 

Anscheinend vereint beide seither ein auf Rassismus und Islamophobie basierender intimer Männerorden, denn der mit Preisen dekorierte Spiegel-Autor verlinkt seine eigene Webseite nach wie vor und ohne jeden Skrupel mit dem Hetzblock des Herre.

Broder und die in München versammelte Blogger-Volksgemeinschaft - großenteils Anonymschreiber - hatten offenbar das deutsche Google-Bombing ins “journalistische Auge” gefaßt. Ich fasse dieses neue Kapitel, das da offenbar im deutschen Online-Journalismus aufgeschlagen wurde, unter dem Arbeitsbegriff 
„Broderscher Blog-Denunzianten-Journalismus“ zusammen. Eine Innovation, die der in absehbarer Zeit im globalen Pissoir verschwindenden Denomination (das neokonservative Netzwerk) und dem alternden Zeitungs- und Webnörgler kaum noch zuzutrauen war. Das Ganze ist zwar unmoralisch und journalistische Peinlichkeit, doch es funktioniert offenbar nach folgendem Muster: Ein Meister missbraucht sein handverlesenes Rat Pack, schreibende Schmutzfinken, menschlich verwahrloste Lumpen sozusagen, die nicht den Mumm haben, ihren Namen unter ihre Ergüsse zu kritzeln, zielgerichtet, um ein ganz konkretes denunziatorisches Ziel in Kürze vermittels konzertierter Aktion zu erreichen. Das Objekt wird geschunden, die Täter bleiben im Verborgenen. Klassisches Muster der 30er Jahre in Nazideutschland, nur etwas elektronisch aufgepeppt.

In- und ausländische Kritiker der israelischen und amerikanischen Politiker werden in dieser Blog-Schmiede mindestens zum Antisemiten umgehämmert: Offenbar ist das Broders Nebenjob; ob das nun ein ehrenamtlicher ist, weiss allein der Teufel. Der auf der „Münchener Konferenz“ angestrebte Meta-Blog wurde offenbar mit dem Webauftritt Lizas Welt realisiert; ein Blog, der Hass und Unfrieden sät.

Die ehemalige Bundesministerin Andrea Fischer sah das selbstverständlich ganz anders und jubelte dereinst im Tagesspiegel: „Ein Zusammenschluss von Publizisten, die allesamt mit Verve den Mainstream herausfordern. Eine Vereinigung von Freunden des unkonventionellen Denkens.“ Auch die Tageszeitung hofierte das neue Altdeutsch: „Eine Handvoll Blogger bildet eine feste liberale Gegenöffentlichkeit im Netz. Am bekanntesten ist Die Achse des Guten.“ Die Achse des Guten, eine Bezeichnung, die dem Lügenbaron Münchhausen alle Ehre machen würde - ist das berüchtigte Online-Tagebuch, auf dem Broder, Miersch & Maxeiner, Hannes Stein und wie sie alle heißen mögen, seltsame Erkenntnisse niederschreiben. 
 
Die Kakophonie des deutschen Zwerg-Pipes

Welche Zutaten es braucht, um zum deutschen „Onlinejournalisten“ des Jahres gekürt zu werden, das studieren Sie bitte in der weiter unten folgenden Aufzählung. Dort finden Sie einige wenige verbale Ausdünstungen des
Spiegel-Autors Henryk Modest Broder, dem diese journalistische Ehre am 25. Januar 2007 zuteil wurde, als er den Goldenen Prometheus für den besten deutschen Online-Journalisten entgegennehmen musste.[23] Nichts ahnend schrieb Broder noch am 9.1.2007 einen Artikel im Tagesspiegel unter dem Titel „Das Internet macht doof“, in dem er gegen sich selbst auftrug: „Wenn jeder Mensch jederzeit seine Meinung äußern kann, ohne einen Fuß vor seine Küche setzen zu müssen, dann löst sich die Meinungsfreiheit in Kakophonie auf. Kam es in einer vertikal organisierten Gesellschaft früher darauf an, Durchlässigkeit und ein Ende der Privilegien zu fordern, geht es heute in einer horizontal verfassten Gesellschaft darum, wieder Grenzen zu ziehen, auf Abständen zu bestehen und qualitative Unterschiede zu betonen.“[24]

Hier sind sie nun, jene „qualitativen Unterschiede“ – die Web-Ergüsse des Henryk M. Broder -, die getrost als Supplement zu den Publikationen des rechtspopulistischen Gesinnungsgenossen Stefan Herre betrachtet werden dürfen, denn „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund und wenn die ganze Welt zusammenfällt“:

Die Islamisten haben eine „Kultur der Angst“ erzeugt, der sich der Westen bereitwillig beuge[25] +++ Die polnische Kultur beruht im Wesentlichen auf Antisemitismus und Alkoholismus. Das sind sozusagen die tragenden Elemente, die Säulen der polnischen Kultur[26] +++ Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es Macht mehr Spaß, Täter als Opfer zu sein[27] +++ Es bleibt der Hautgout, dass die Erben der Firma Freisler entscheiden, was antisemitisch ist und was nicht[28] +++ Bei einem der legendären Kochmassaker in "Motteks" Jerusalemer Gerüchteküche, wo ich zugegen war, schimpfte Broder auf die Juden, die zu blöd seien, aus den Arabern gefillten Fisch zu machen[29] +++ Optimal wäre es natürlich, wenn Frau Newkirk sich einen Dynamitgürtel um den Leib binden und sich in ihrem eigenen Garten in die Luft jagen würde, um menschliche und tierische Opfer zu vermeiden[30] +++ Nicht einmal Wagner kann zugleich schreiben und wichsen, denn wenn das Händchen schlapp macht, geht den Worten die Luft aus[31] +++ Achten Sie beim Abkotzen darauf, dass Ihre Kleider nichts abbekommen[32] +++ Im Gegensatz zu diesen holländischen Delikatessen ist Hajo G. Meyer[33] ekelig und ungenießbar, und deswegen ist sein Buch über »Das Ende des Judentums« im Melzer Verlag erschienen, der sich auf antisemitische und antizionistische Propaganda spezialisiert hat[34] +++ Berufsüberlebenden Hajo Meyer[35]
+++ Die Banalität der Mösen … Aber nur, wenn sie eine Vagina hat, die wie eine Fotze spricht[36] +++ Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek: „Schmock[37] der Woche“[38] +++ Der Krieg als Wichsvorlage[39] +++ Statt sich also im Ernstfall den anfliegenden Bomben in den Weg zu stellen, wird Friedensbotschafter Bernd Stange im Außenministerium anrufen und sich ausfliegen lassen, wenn das Telefon geht und die US-Missiles nicht schneller sind[40] +++ "Michael Lüders - Islamexperte". Auch wenn "Experte" in diesem Fall üble Nachrede ist oder ein Synonym für "studierter Dummbatz"[41]+++ Der Schmock der Woche, nein, der Megaschmock des Jahres: Y. Michal Bodemann, ein Prof., der nicht bis drei zählen kann[42] +++ Bodemann ist ein promovierter Schwachkopf“, ein „selbstgerechter Trottel“, „Bodemann ist so blöd, dass verglichen mit ihm ein Kuhfladen noch als Pizza Margarita durchgehen könnte.“[43]  +++Heute hat jeder Trottel eine jüdische Verwandtschaft, auf die er sich im Notfall berufen kann. Aber aus einem Schweineschwänzchen wird keine koschere Delikatesse und aus einem Stück Brie keine Trüffelpastete. Und ein Schmock bleibt ein Schmock[44] +++ autohypnotischer Schaumschläger[45] +++ schmierige Pastor[46] +++ Ein Arsch kommt selten allein[47] +++ volkgenosse mellentin, es reicht doch schon, dass sie mich lesen, sie müssen mir nicht auch noch schreiben. sparen sie sich die zeit und unternehmen sie was gegen ihre kopf-phimose, sie hirni[48]

„Die Liste seiner (Broders) Opfer ist inzwischen lang und sieht wie ein ‚Who is Who’ der deutschen Gesellschaft aus: Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Prof. Dr. Erwin Häckel, André Brie, Peter Eisenmann, Antje Vollmer, Sir Peter Ustinov, Michael Degen, Heinz Berggruen, Iris Berben, Roger Willemsen, Rafael Seligmann, Paul Spiegel, Günther Rühle, Herta Däubner-Gmelin und viele andere.“[49] 

Für die Web-Folter jener Opfer stehen dann offenbar die Blogger Gewehr bei Fuß. Plancki schreibt in "Die NPD und die Mitte": "Leider gibt es - auch in der Blogosphäre, aber nicht nur da - genügend Zeitgenossen, die solche von ihren Herrchen hingeschmissenen Knochen wie ideale Pawlowsche Hunde brav apportieren und sie mit hysterischem Gebell und Beißreflexen zu 'verteidigen' suchen. Die in ihrer Wirkmächtigkeit nicht zu unterschätzenden publizistischen Sturmgeschütze vom Broderschen ... Kaliber haben längst das Phänomen Blogs im neuen Medium Internet als effizienten Multiplikator ihres Sturmlaufs entdeckt, das es nur mit geeigneten, genügend subtilen, Methoden ins eigene Arsenal einzubinden gilt.

Was das mit der Rechten und ihrer neuen Akzeptanz zu tun hat?
Nun, es herrscht Arbeitsteilung. Die Broders ... sowie ihre publizistischen Blog-Hilfstruppen schießen das Feindbild 'Linke' ideologisch sturmreif. Die 'handfesten' braunen Fußtruppen im NPD-Schatten erledigen dann die unappetitliche Drecksarbeit."

Man sollte fast daran Gefallen finden, dass sich die seriöse deutsche Medienlandschaft also doch auf eine besonders aalglatte Art und Weise vermittels der Preisverleihung „Onlinejournalist“ an jenem „zeitfernen“ Broder verlustiert hat, dem „lebergeschädigten“ Daueraffekt, „der in jedem Semikolon eine antisemitische Attacke wittert“ [50], der von der Kanzlerin bis zum Pfarrer, vom Wissenschaftler bis zum Auschwitzopfer, Journalisten sowieso, alles und jeden, mit Beckmesserei und Frechheiten überzieht? Ist Henryk Modest Broder jetzt der König aller Doofen im Reich des WWW”? Chapeau bas. 

Warum Ludwig Börne den Henryk-M.-Broder-Preis nicht erhält

Man weiss es nicht genau, aber offenbar hat die Mediengleichschaltungs-Feuerwehr wenige Tage später in das Feuerchen eingegriffen, das die Kollegen vermutlich legten, um die Ausbreitung des glimmenden
Online-Brandes zum alles verheerenden Schadenfreudefeuer endültig zu verhindern: Am 31. Januar 2007 verkündete nämlich Helmut Markwort, Chefredakteur des deutschen Magazins Focus, dass Henryk M. Broder den diesjährigen Ludwig-Börne-Preis erhält. Markwort, alleiniger(!) Juror des Preises, begründete seine(!) Entscheidung sogar: „Immer unabhängig und überraschend“ sei er, der Henryk. „Broder ist ein Ludwig Börne von heute: ein freier Geist, der leidenschaftlich und feurig schreibt, oft polemisch und ohne Rücksicht auf 'political correctness', aber immer unabhängig und überraschend“.

Ein Sturm im Wasserglas erhob sich gegen die Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Preises, nicht nur weil „die verbale Geschliffenheit eines Ludwig Börne mit dem schmähkritischen Stil eines Henryk M. Broder schwer in Einklang zu bringen“[51] sei. Der 83jährige Publizist und Politologe Alfred Grosser, dessen jüdische Familie 1933 aus Nazi-Deutschland emigriert war, der sein Wirken der Verständigung zwischen Deutschen und Franzosen widmet, regte sich sehr auf und schrieb einen Artikel: „Falsche Wahl. Henryk M. Broder hat den Börne-Preis nicht verdient“. Grosser sprach von einer „Beleidigung des Humanismus. Ludwig Börne (1786-1837) war ein glühender Verfechter der Pressefreiheit und sprach und schrieb davon, dass alle Menschen gleich seien - und auch gleich in ihrem Leiden anzuerkennen seien.

Henryk M. Broder brandmarkt ständig alle und jeden, die sich um das Leiden der Anderen sorgen. Als Jude fühle ich mich verpflichtet, dieses Leid nicht zu ignorieren: So, wie ich mich nach 1945 verpflichtet fühlte, mich als jüdischer Franzose am Aufbau einer deutschen Demokratie zu beteiligen, damit das erlittene deutsche Leid der Bombennächte und der Vertreibungen nicht zu Selbstgerechtigkeit und zum Hass führen würde. Broder dagegen bekämpft, im Einklang mit fanatisch pro-israelischen Internetseiten wie ‚Honestly Concerned’, so aggressiv wie möglich alle, die nicht so denken und handeln wie er.

Helmut Markworts Entscheidung, Henryk M. Broder den Börne-Preis zu verleihen, missachtet diesen Humanismus. Er beleidigt damit jene Grundwerte, aufgrund derer Ludwig Börnes Name 1832 beim Hambacher Fest mit Begeisterung gefeiert wurde. Diese Werte bildeten die Basis der ersten deutschen Verfassung, die 1848 in der Frankfurter Paulskirche beschlossen wurde. Mit der diesjährigen Feier zur Verleihung des Börne-Preises in der Paulskirche wendet man sich von ihnen ab.“[52]

BörneLudwig Börne

Ich kann die Aufregung von Herrn Grosser nicht teilen. Henryk M. Broder ist ein würdiger Henryk M. Broder; zwangsläufig, dass er den Preis am 24. Juni 2007 in der Frankfurter Paulskirche erhalten muss, zwangsläufig, dass Helmut Markwort dort seine Schmeichelrede extrahieren wird. In der deutschen Jetztzeit, in welcher der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, sich mit Millionenbeträgen von der deutschen Gerichtsbarkeit respektive von einem Verbrechen freikaufen darf, der deutsche Literaturnobelpreisträger und Moralist Günter Grass seine frühere Mitgliedschaft in einer Eliteeinheit Waffen-SS respektive das Odeur des Totenkopfes zur Vermarktung seines neuesten Buches „Beim Häuten der Zwiebel“ einbringt, in einer Zeit, die von „Undifferenzierung, Unwissen und Gewissenlosigkeit geprägt“ wird, in der ein krimineller Herr Peter Hartz dem deutschen Prekariat die Schlinge um den Hals bis zur Fingerdicke zu zerrte, ist diese Honorierung des Spiegel-Autors Broder folgerichtig. Broder wiederum scheint offenbar Part eines inzestiösen medialen Ensembles zu sein, das sich tolerierend, schützend, gegenseitig hofierend die Hände reicht und Hintern leckt. Zum besseren Verständnis: Börnes Name und Werk wurden längst vom bürgerlichen System kalt übernommen; gäbe es beispielsweise die gesellschaftliche Notwendigkeit, einen Karl-Marx-Preis auszuloben, so wäre Ronald-CDU-Pofalla ein vorzüglicher Kandidat; oder Stoiber, der den vakanten Lenin-Preis wegen weißwürstiger Politrandale unbedingt sein eigen nennen müsste. So geht das doch mit den Preisen. 

Die Frage stellt sich nämlich völlig anders: Wäre Börne ein würdiger Kandidat für den Henryk-M.-Broder-Preis?

Broder, 1946 im polnischen Kattowitz geboren, übersiedelte 1958 mit seinen Eltern in die Bundesrepublik. Seinen journalistischen Werdegang begann er Ende der 60er Jahre als Redakteur bei den St. Pauli-Nachrichten, mit denen er die Hamburger Arbeiterschaft zu agitieren versuchte. Dort gab er auch ein Buch über Pornographie heraus. In der Redaktion des Blattes saß unter anderen auch Stefan Aust, Broders heutiger Brötchengeber beim Magazin Spiegel. In den 70er Jahren wechselte der studierte Jurist zum Satiremagazin Titanic, später schrieb er für die Zeit, die Süddeutsche Zeitung; vor allem über das deutsch-jüdische Verhältnis. Broder war selbstverständlich Unterstützer des Irak-Krieges und „kritisiert vehement eine von ihm als appeasement bezeichnete unkritische Haltung gegen den islamischen Fundamentalismus“. Immer wieder masst er sich an, in bundesrepublikanische Debatten einzugreifen: „Scharf, polemisch, gelegentlich auch verletzend, was ihm des öfteren einstweilige Verfügungen und Klagen - die andere gewannen - einbrachte. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnete ihn einmal als erbarmungslosen Provokateur und klassischen Unruhestifter“.[53]

Der Journalist Thomas Knauf sah das im Jahre 2001 ganz anders: „Ich schätzte ihn als würdigen, wenn auch zu aufgeregten, rechten und selbstgerechten Schüler von Tucholsky, Kerr und Kraus. Nun hat der polyglotte Autor sich im Spiegel und Tagesspiegel als Propagandist der psychologischen Kriegsführung verschrieben … Glückliches Amerika. Es kann in dieser schweren Stunde wenigstens auf einen Verbündeten in Deutschland zählen - Heinrich, den Brodler. Alle anderen sind feige oder hochfahrend, weil ihnen vor George Bushs geistigen Tiefflügen graust.

Vielleicht meldet sich Privat Broder freiwillig an die Front, um an der Seite von Mickey Mouse, Barbie und Superman die Welt vom Bösen zu säubern… Wir germanischen Volksschüler sind die Sitzenbleiber der Geschichte. Primus Broder möchte als Klassensprecher gern auf der Siegerseite sein… Er meint, wer eine kritische Meinung zu US-Außenpolitik und -handel hat, was ja dasselbe ist, der ist Anti-Amerikaner. Und Antisemit, wer einen Nachbar namens Ali hat, aber keine Ahnung, wie man Rosh-Hashana ausspricht.“[54]

Was spricht nun gegen den Kandidaten Dr. Karl Ludwig Börne?

„Broder lobt (den ehemaligen DDR-Liedermacher und Dissidenten) Biermann dafür, dass er sich von ‚seiner Lebenslüge verabschiedet’ hat, die darin bestand, ‚an den Sozialismus geglaubt’ zu haben, und mit diesem Lob dürfte sich Broder auch auf die eigene Schulter geklopft haben. Nun ist gerade von Biermann bekannt, dass seine Liebe nicht dem DDR-Sozialismus galt, und auch Broder hat einmal beschrieben, wie kurzlebig seine Affäre mit dem Staatssozialismus war. Gemeint ist deshalb der Verrat an den eigenen Jugendidealen, an einer Haltung, die gegen die herrschenden Verhältnisse opponierte und dafür jede Menge guter Gründe für sich reklamieren konnte, und sie begehen den Verrat, weil sie es nicht ertragen, wenn auch bloß mit ihren Wünschen und Hoffnungen, einmal außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft gestanden zu haben. Leute also, deren Beitrag zur Kritik der Verhältnisse rein ideeller Natur war, werfen sich heute von Schuldgefühlen geplagt ihre Vergangenheit in einer Weise vor, als hätten sie früher mit der Waffe in der Hand auf die Abschaffung der Gesellschaft gedrängt.“[55]

Börne hingegen, ein Sturkopf, hatte mit derartigen Wendehalsigkeiten rein gar nichts am Hut: „Meine Gesinnung kann und werde ich nie, um keinen Preis, ändern. Gesetzt aber auch, ich hätte es gewollt oder gekonnt, so würde ich gerade dadurch allen Einfluss verloren haben und ganz in die Kategorie jener verkauften Publizisten gesunken sein, denen, sie mögen behaupten, was sie wollen, von niemandem geglaubt wird.“[56] Allein diese Einstellung des Börne verdeutlicht, dass der nie und nimmer ein würdiger Heinrich-Modest-Broder-Preisträger hätte werden können, denn er hatte Prinzipien.

Und noch etwas: Börne war seinerzeit unter den Kämpfern für die 'neue Wahrheit' einer der mutigsten und aufrechtesten! Die Eigenschaft Aufrechtigkeit hätte bei der Bewertung des Kandidaten Börne durchaus als ein Manko betrachtet werden müssen; was ihm sicherlich den Preis vergällt hätte. Ludwig Börne war zudem ein Fanatiker des Rechts und - auch das erachte ich als Mangel - ein Fanatiker menschlicher Würde. In diesen Punkten hätte er den Qualitäten eines Hernyk M. Broder sowieso niemals das Wasser reichen können. Dr. Karl Ludwig Börne wäre wohl in der ersten Runde bei ”Markwort sucht den Henryk-M.-Broder-Preisträger” sang und klanglos rausgeflogen.

Markwort - Preisverleiher und Laudator

An dieser Stelle einige Worte zum künftigen Laudator, eben jenem Chefredakteur des Focus, Helmut Markwort. Dem Blogger namens Belal schwante da wohl etwas: „Helmut Markworts Begründung (für die Preisverleihung) klingt ein bisschen wehleidig, sogar etwas neiderfüllt, kann sich Henryk M. Broder doch all das erlauben, was ein Markwort sich auch gerne erlauben möchte. Broder lässt die ‚Sau raus’, wann immer er will, wo immer er will, gegen wen auch immer, mit markigen Worten.“[57]

Tatsächlich erhielt ich im Dezember 2006 die anonyme Mitteilung, dass Helmut Markwort möglicherweise Lizas Welt, jenen Meta-Blog, der da beim Biertrinken auf dem Nockherberg ausgeheckt worden war, „journalistisch“ bedienen soll. Auch auf  Lizas Welt - eine journalistische Taktstrasse im Internet, offenbar zum Zwecke der Antisemitenproduktion eingerichtet - wird die „Sau raus gelassen“. Markwort liess mir aber ausrichten: Nein, er sei es nicht.

Lizas Welt widmet sich, glaubt man dem Header auf der Webseite, gleichzeitig der Politik und dem Fußball; und Liza ist ein Kürzel in Anlehnung an den Namen des ehemaligen Fußballprofis des FC Bayern, Bixente Lizarazu. Die Inhalte der Emails aus dem Büro Markwort darf ich nicht publizieren: Order aus München, dort wo der Markwort im Vorstand des FC Bayern sitzt.

Stunden nach meiner Anfrage, ob denn Liza nun ein Markwort sei, gab es auf Lizas Welt ein „technisches Problem“, das bis heute nicht behoben ist: Der Hyperlink zu einem Manifest der 12, fiel urplötzlich aus. Dieser Link war in einen der ersten Texte des Blogs Lizas Welt eingebunden:  ”Emma und zwölf”, publiziert am 12. März 2006. In dem Beitrag steht geschrieben: „Als am 28. Februar dieses Jahres (2006) die französische Zeitschrift Charlie Hebdo und die dänische Tageszeitung Jyllands Posten ein Manifest druckten, das sich gegen die Gefahr eines 'neuen Totalitarismus' in Form der globalen Bedrohung durch den politischen Islam richtete und von zwölf europäischen Autoren, Journalisten und Intellektuellen unterzeichnet worden war, fiel der Widerhall dieses Appells in den deutschen Medien ausgesprochen dürftig aus. Außer einigen Bloggern war es nur noch Die Welt, die den Aufruf bekannt machte. Doch nun hat EMMA die Initiative übernommen und das Manifest in der deutschen Übersetzung von Lizas Welt auf ihrer Website platziert. Auch hier gibt es zwölf prominente Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner – und die Aufforderung, die Erklärung per E-Mail an die Redaktion zu unterstützen.“

Aha. Lizas Welt hatte das also übersetzt. Leider funktioniert der Link von Lizas Welt zu EMMA seit dem Tage meiner Anfrag nicht mehr. Hier zumindest ein Screenshots von dem, was seither unsichtbar ist:
Emma und die 12_1-sw


Emma und 12_2-sw

Zu Lizas „prominenten“ deutschen ErstunterzeichnerInnen dieses Manifest der 12 vom 10. März 2006 zählen (siehe oben):

Dr. Ulrike Ackermann, Sozialwissenschaftlerin, Frankfurt/Main
Dr. Nasrin Amirsedghi, Kulturwissenschaftlerin, Mainz
Thea Dorn, Autorin, Berlin
Prof. Aramesh Dustdar, Philosoph, Köln
Dr. Wolfgang Ferchl, Verleger Piper, München
Robert Gernhardt , Schriftsteller, Frankfurt
Dr. Ralph Giordano, Publizist, Köln
Dr. Necla Kelek, Autorin, Berlin
Helmut Markwort, Chefredakteur Focus, München
Dr. Hans-Peter Raddatz, Orientalist, München
Alice Schwarzer, Herausgeberin EMMA, Köln
Prof. Ursula Spuler-Stegemann, Islamwissenschaftlerin, Marburg



Dass bei Markwort durchaus eine Affinität zur Islamophobie und eine Phobie in Sachen Kommunismus vorhanden sind, Grundbedingungen, um in das Tagwerk des Nockherberg Meta-Blogs integriert werden zu können, weist er im Focus, Ausgabe vom 4. September 2006, nach: 
”Noch immer zögert die Bundesjustizministerin, in die dringend notwendige Anti-Terror-Datei das Merkmal Religion aufzunehmen. Diese Haltung ist weltfremd und unverantwortlich, weil der internationale Terrorismus vor allem religiös motiviert ist. Die Information über die religiöse Überzeugung ist wichtiger als die Auskunft, ob ein Verdächtiger aus Ägypten, dem Irak oder Saudi-Arabien stammt.
Die Fanatiker des Islamismus wollen nicht eine Nation zur Macht bomben, sondern wolen einen internationalen Gottesstaat durchsetzen. Deswegen ist weniger die Abstammung entscheidend als der Glaube. Die Parole dieser Terroristen könnte - in Abwandlung des Kommunistischen Manifests - heißen: 'Islamisten aller Länder, vereinigt euch!'” 

Aber wir wollen ja nicht davon ausgehen, dass die Herren vom Spiegel und Focus irgendwelchen (islamophobischen) Verkehr miteinander pflegen. Am Ende käme man gar zu dem irrationalen Schluss, es würden sich alle großen Medien gleichschalten oder schlimmer noch: Henryk Modest Broder habe den Henryk Modest Broder für den Henryk-Modest-Broder-Preis vorgeschlagen. Irre und nonkonformistisch wäre das und irgendwie neokonservativ.

Kein Ende in Sicht

Broder, der mit Auschwitz oder mit dem Holocaust in etwa so viel zu tun hat wie der französische
Winnetou-Darsteller Pierre Brice mit dem Dakota-Häuptling Sitting Bull oder dem Massaker an den Indianern bei Wounded Knee, schrieb kurz nach der Hass-Demonstration gegen Ahmadinedschad, die an jenem Berliner Unglückstag, den 28. Januar 2007, die deutsche Hauptstadt erniedrigte: „Dass Gott ein Antisemit sein könnte, das habe ich schon lange vermutet. Erst erwählt er sich ein Volk und dann lässt er es, wann immer es brenzlig wird, im Stich. Und das auserwählte Volk dankt es ihm mit Ergebenheit und Treue. Statt sich einen anderen, einen besseren Gott zu suchen. Soviel zur sprichwörtlich(en) jüdischen Intelligenz. Heute hat Gott einen weiteren Beweis seiner judeophoben Haltung geliefert. Kurz bevor die Demo gegen den Dingsda aus Teheran (nicht gedacht soll seiner werden!) am Roten Rathaus losging, setzte heftiger Regen ein. Es regnete nicht, es goss vom Himmel. Die Demonstranten zogen vom Alexanderplatz zum Holo(caust)-Mahnmal, es wurden Reden gehalten, und als die Demo nach zwei Stunden vorbei war, hörte der Regen auf. Da saßen Alexander, Giovanni, Ulla und ich schon bei Dunkin’ Donuts und probierten alles aus, was es früher nicht einmal im Offizierskasino der Waffen-SS in Birkenau gegeben hatte: Apple-Zimt, Blueberry Crunch, Boston Creme, Chocolate Walnut, Double Chocolate, Blueberry Muffin, Chocolate Chip Muffin, Chocolate Glazed Munchkin, Coconut Munchkin, Butternut Munchkin, dazu Hot Chai und frisch gepreßten Orangensaft. Gott hat keine Ahnung, was ihm entgeht. Und nun, da er offenbar mit einem neuen Holocaust liebäugelt und sich diesmal keinen Maler sondern einen Verkehrsplaner als sein Werkzeug ausgesucht hat, wollen wir ihn zur Ordnung rufen: Noch so eine Nummer wie ‘39 und wir werden eine neue Religion gründen, eine, die sich nicht auf die Fünf Bücher Mose stützt, sondern auf die fünf Arten von Bagel, die es bei Dunkin’ Donuts zum Frühstück gibt: Sesam Bagel Kräuter Creamcheese, Everything Bagel geräucherte Putenbrust, Sesam Bagel Tomate Mozzarella, Natur Bagel Räucherlachs und Vollkorn Bagel Serrano Schinken. Treib uns nicht zum Äußersten, Gott, we mean it!“ [58]

Hernyk M. Broder verfügt bislang weder über Lebenswerk noch  Strafregister. Oder? Egal, ehe der Mann mit den kurzen Beinen und dem großen Rand irgendeinen Gott in den Ofen zu schieben gedenkt, den Event hernach gar noch mit einem Donut-Fressen in seinem ideellen Auschwitzer Waffen-SS-Offizierskasino feiern will, sei erinnert: „Der Schoß ist fruchtbarer noch, blickt man das, was alles schon aus ihm kroch“.
 

Das da hätt' einmal fast die Welt regiert,
Die Völker wurden seiner Herr.
Jedoch ich wollte,
dass ihr nicht schon triumphiert:
Der Schoß ist fruchtbar noch,
aus dem das kroch.

(Bertolt Brecht, Kriegsfibel, 1955) 
 

Teil I - Giftmord-Anstifter “Bibi” will die Welt retten

Teil II - Der Fälscher “Bibi”, Cheneys Drückerkolonne und MEMRI

Teil III – Die Deutschland-Connection: Der Kaiser vom Nockherberg und seine Gang - Folge 1
 

QUELLEN

[1] Börne, Ludwig: Schriften zur deutschen Literatur, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1987, S. 23
[2] Demonstrieren für Bush, ZDF, 23.2.2005; ; http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,2264631,00.html
[3] Die sechste Jahreszeit, Jungle World, 2.3.2005, , http://www.jungle-world.com/seiten/2005/09/5015.php
[4] Leming, Malte: Zwanzig Meter zum Präsidenten, Der Tagesspiegel, 8.5.2005; http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/08.05.2005/1804905.asp
[5] Take a pen: [1] http://www.take-a-pen.org/deutsch/tap_D.html
[6] http://www.honestlyconcerned.info/
[7] http://www.pmw.org.il/
[8] Rötzer, Florian: Virtuelle Schlacht über das Image von Israel, 29.7.2006; http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23219/1.html
[9] "Wir rütteln die Mainstream-Medien auf", SPIEGEL ONLINE, 27. 1. 2007;, http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,462487,00.html
[10] Stöcker, Christian: "Google Bombs" gegen Bushs Republikaner, SPIEGEL ONLINE, 27.10. 2006; http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,444946,00.html 
[11] Jürgen Elsässer: Angriff der Heuschrecken. Zerstörung der Nationen und globaler Krieg. Verlag Pahl-Rugenstein, 2007
[12] Göbel, Rüdiger: Sein oder Nichtsein. Jürgen Elsässer provoziert für eine starke Linke, 13.1.2007, Junge Welt; http://www.jungewelt.de/2007/01-13/019.php
[13] Elsässer, Jürgen: Alte Feinde, neue Feinde, 2.8.2006, Junge Welt; http://www.jungewelt.de/2006/08-02/003.php
[14] http://www.unitedwestand.eu/freundeskreis_israel/israeltreffen.htm
[15] Honestly concerned: http://honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=PR6006&Category=pr&Subcategory=16
[16] Mein Parteibuch: http://www.mein-parteibuch.de/wiki/?title=Stefan_Herre&oldid=3710
[17] http://www.myblog.de/politicallyincorrect/art/1885306
[18] http://brushfiresoffreedom.blogspot.com/2005/08/verschwrung-am-nockherberg.html
[19] Miersch, Michael: Ich war dabei, 29.08.2005
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1001&ref=0
[20] http://e-pluribus-unum.info/2005/08/28/metaallstarcoblogging/
[21] Broder, Henryk: Warum Frau Krienen Juden und Jugendliche mag, 29.8.2005; http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1002&ref=0
[22] http://rebellmarkt.blogger.de/stories/319741/
[23] http://www.goldener-prometheus.de/preistraeger2007.php
[24] Broder, Henryk M.: Das Internet macht doof, Tagesspiegel, 9.1.2007;http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/09.01.2007/3009760.asp
[25] http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=406860
[26]  http://henryk-broder.com/html/tb_polen.html
[27] Jüdische Allgemeine vom 17. März 2006
[28] Broder macht das Frankfurter Gericht zum Erbe des mörderischen faschistischen Volksgerichtshofs, in: Zekri, Sonja: Zionistischer Antizionismus?, 26.1.2006; http://www.sueddeutsche.de/,kulm3/kultur/artikel/12/68943/
[29] Knauf, Thomas: Privat Broder, 28.9.2001, http://www.freitag.de/2001/40/01400204.php
[30] Ingrid Newkirk, Präsidentin der People for the Ethical Treatment of Animals (PETA); http://www.henryk-broder.de/html/schm_achse.html
[31] Franz-Josef Wagner, ehemals Chefredakteur der Berliner Zeitung; http://www.henryk-broder.de/html/schm_wagner.html
[32] http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=852&ref=0
[33] in Holland ansässiger Publizist und Holocaust-Überlebender
[34] http://www.henryk-broder.de/tagebuch/hajo.html
[35] http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=852&ref=0
[36] über die deutsche Schauspielerin Katja Riemann, , http://www.henryk-broder.de/html/tb_vagina.html
[37] Schmock ist ein aus dem Jiddischen stammender Begriff, der entweder einen ungeschickten Tölpel bezeichnet oder einen unangenehmen Menschen mit weiteren bestimmten Eigenschaften, meist ein Mann der gehobenen Gesellschaft (Quelle: Wikipedia).
[38] http://www.mein-parteibuch.de/wiki/Henryk_M_Broder
[39] Gegen die deutsche Friedensbewegung; http://www.henryk-broder.de/html/tb_friedensdemo.html
[40] Bernd Stange, vor dem amerikanischen Überfall auf den Irak Trainer der irakischen Fußballnationalmannschaft;http://www.henryk-broder.de/html/schm_stange.html
[41] Michael Lüders war Nahost-Spezialist der ZEIT, der Friedrich-Ebert-Stiftung; Berater der Bundesregierung sowie zahlreicher politischer und wirtschaftlicher Organisationen; http://www.henryk-broder.de/html/schm_lueders.html
[42] Bodemann ist Professor für Soziologie an der Universitaet Toronto; ; http://www.si-games.com/forums/showthread.php?p=171548&mode=threaded
[43] http://www.mein-parteibuch.de/wiki/Henryk_M_Broder
[44] Brie ist Mitglied des Europäischen Parlaments; http://www.henryk-broder.de/html/schm_brie.html
[45] über Peter Sloterdijk, deutscher Philosoph; http://www.henryk-broder.de/html/schm_sloter.html
[46] über den Pastor Jürgen Zink, http://www.henryk-broder.de/html/tb_honderich.html
[47] über Bundeskanzlerin Angela Merkel; ; http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/Leserbriefe/leserbrief_neudeck_meyer_melzer_schenk.htm
[48] Brief an den Publizisten Knut Mellenthin
[49] http://www.mein-parteibuch.de/wiki/Henryk_M_Broder
[50] Was war. Was wird, 28.1.2007,  http://www.heise.de/newsticker/meldung/84378 
[51] http://mokka.wordpress.com/tag/europa/
[52] http://www.taz.de/pt/2007/02/03/a0193.1/text
[53]  http://www.hr-online.de/website/tools/printsite.jsp?
[54] Knauf, Thomas: Privat Broder, 28.9.2001; http://www.freitag.de/2001/40/01400204.php
[55] Börne, Ludwig: Schriften zur deutschen Literatur, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1987, S. 23
[56] Freunde fürs Leben - Wie Henryk M. Broder einmal einen »linken Nazi« entdeckt und endlich Anschluß gefunden hat, 11.6.2001; http://www.nadir.org/nadir/archiv/PolitischeStroemungen/geisterfahrer/
[57] http://mokka.wordpress.com/2007/02/01/eine-anmerkung-zur-verleihung-des-ludwig-borne-preis/
[58] http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gott/

 

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