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Mission Dudin: Impossible

Der palästinensische “Journalist” Said Dudin schöpft alle Möglichkeiten der deutschen Justiz aus, um einen linken Journalisten vollends mundtot zu machen.

Der “Journalist” Said Dudin, Inhaber der Nachrichtenagentur “One World Media”, der seine “Verbindungen” zur linken Tageszeitung JUNGE WELT pflegt, hatte seinen Strausberger Anwalt Dieter Elken beauftragt, gegen mich in Sachen des Beschlusses des Landgerichtes Berlin vom 29. November 2007 zusätzlich Strafanzeige zu erstatten. Nun bin ich in gleicher Sache auch Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen “Verstoßes gegen strafrechtliche Nebengesetze (Stasiunterlagengesetz)”.
Hätte ich mich nun in der Vernehmung am 6. Februar 2008 auf mein Recht auf Verteidigung gestützt und mich entlastend zu den Tatvorwürfen geäussert, so wäre prompt eine Ordnungsstrafe von 250 000 € oder 6 Monate Haft fällig gewesen; schliesslich darf ich mich gemäss Beschluss des Landgerichtes zu eben diesen Punkten nicht mehr äussern. Die Bedürftigkeit des Herrn Dudin samt Mitstreiter, mir den Maulkorb so fest wie es nur geht zu zurren, ist verständlich, lauern da draussen Hunderte von Aktenblättern, die ...

Beschluss des Landgerichtes Berlin vom 29. November 2007
im Rechtsstreit Said Dudin . / . Jürgen Cain Külbel,
Geschäftszeichen 27 O 662/07

Im Namen des lusitanischen Popanz ...

zensur“Gegen den Schuldner (Jürgen Cain Külbel) wird wegen Verstosses gegen die einstweilige Verfügung vom 31. Juli 2007 ein Ordnungsgeld in Höhe von ..... tausend Euro ersatzweise Haft für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, für je angefangene 100, - € ein Tag Ordnungshaft verhängt.”

Beantragt von den “Linken” Said Dudin (One World Media, zeitweise PR für Kai Homilius Verlag Berlin) und dessen Anwalt Dieter Elken (Marxistische Initiative).

Zu Recht gesprochen von der bourgeoisen Klassenjustiz, den Richtern Mauck, von Bresinsky und Becker.

Grund: Man fand dann doch noch auf meiner umfangreichen Webseite einen Link zu einem Artikel im französischen Medium Reseau Voltaire, der den Beteiligten die Träume erfüllte. Dort ist ein Interview veröffentlicht, das die bekannte Journalistin Silvia Cattori mit mir geführt hatte. Darin erwähnte ich einen Auftritt des Herrn Dudin in Damaskus, der im syrischen Medium Al Sham News am 8. Mai 2006 wiedergegeben wurde samt dazugehöriger Distanzierung des syrischen Kulturministers, der gleichfalls interviewt wurde. In einer Art neuzeitlicher Kolonialjustiz fanden sich die Richter zuständig, den Inhalt des syrischen Mediums zu ignorieren und mir das Zitieren aus demselben zu verbieten.

ERKLÄRUNG:

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Veröffentlichung eines einzigen Stasi-Dokumentes über Herrn Said Dudin, meine Artikelserie “Wie ich erfuhr, dass Dudin ein Spio.. sei” (wird in wenigen Tagen aktualisiert re-veröffentlicht werden) und die vielen Artikel, die über die Thematik auf allen Kontinenten in einigen Sprachen erschienen sind. Der Betroffene hatte nun geklagt und gewonnen. Vermöge der clever aufgestellten sechs Verfügungspunkte hat es Herr Dudin Dank Unterstützung der deutschen Klassenjustiz erreicht, dass ich über ihn und seinen Vater, der in Israel wohnt, nicht mehr aus etwa 70 internationalen Medien und einem auf dem Markt befindlichen Buch von Wolfgang Kraushaar zitieren darf, da ich dann sofort gegen den Beschluss verstossen würde. Somit ist es mir beinahe unmöglich gemacht worden, eine brisante Story journalistisch darstellen zu können.

Die von der Klassenjustiz begehrten ...tausend € kann ich natürlich nicht binnen einer Woche, wie gefordert, abdecken. Das dürfte ins Kalkül gezogen worden sein; denn als finanziell ausgetrocknet betrachte ich mich bereits nach meiner Erfahrung mit einem gewissen “linken” Buchfabrikanten und einem dazugehörigen Herrn, der ordentlich Scheine einheimste.

Aus dem Grund werde ich in guter Tradition der „echten“ deutschen Linken mit kommunistischem Anstand meine noch zeitlich zu definierende Ordnungshaft absitzen müssen. Das hat schon mein Grossvater, einst Mitglied im Spartakus-Bund und der KPD, unter den Nazis so gemusst.

Absurd, dass “Linke” die bourgeoise Klassenjustiz in Anspruch nehmen - sollte man denken. Normalerweise fechten “klassische” Journalisten ihre Sträusse publizistisch aus. Aber nicht in diesem Fall. Vielmehr schreit der “linke” Publizist Dudin nach Satisfaktion und spannt die Justiz des Staates vor seinen Karren, die er während der gerichtlichen Auseinandersetzung abfällig als Klassenjustiz bezeichnete! Aufschlussreich, wie die beiden “Linken”, Herr Dudin und Herr Elken, auf der Tastatur der Jurisprudenz ihres Klassenfeindes spielten, der merkwürdig hilfsbereit sein Ständchen zu den Gelüsten der Herren trällerte. 

Prozesse gegen linke und andersdenkende Publizisten sind “in”. Ob es nun ein Gerhard Lehmann ist, der wie Sysiphos gegen die Tageszeitung “Junge Welt” vorgeht oder ein Henryk Broder, der in deutschen Gerichten schon beinahe Stammplätze hat. Das System bekämpft eben die, die allzu intensiv mit der Gabel im Misthaufen wühlen. Und schützt seine Laffen selbstverständlich; unabhängig davon ,ob sie im Verborgenen oder unterm Tageslicht ihre Kreise ziehen, um der Bourgeoisie die Macht über die Peitsche zu sichern.

Zurück zu Herrn Dudin. Das einst veröffentlichte Stasidokument ist nur eines von vielen. Es existiert eine mehrere hunderte Blatt grosse Privatsammlung über den Herrn, die den Zeitraum von 1969 bis zu Wende abdeckt. Und selbstverständlich umfasst die Privatsammlung auch die (Überwachungs-) Protokolle bundesdeutscher Behörden samt BKA-Dokumenten!

Nun wird die Eilbedürftigkeit, gegen mich dringend vorgehen zu müssen, etwas deutlicher. Und wer da alles Interesse daran hätte, das die brisanten Inhalte unter dem verrotteten deutschen Teppich bleiben, wohl auch. Die Paarung “Links” und bourgeoise Klassenjustiz erscheint unter diesem Blickwinkel dann keinesfalls mehr als eine paradoxe!

Die Verbreitung der breit gefächerten, historisch wertvollen Inhalte - ein Leckerbissen für mutige investigative linke Journalisten als auch für syrische, libanesische, vielleicht auch israelische Dienste, wenn man denn so sagen will -, würde jedes neuzeitliche deutsche Gericht umgehend verbieten lassen. Daran hege ich keinen Zweifel.

Eine letzte Bemerkung sei mir gestattet: Ein bekannter linker Journalist der, für dessen Blatt und seinen Artikel, der ins gerichtliche Kreuzfeuer geraten war (und es wohl noch immer ist), ich mir vor Monaten in der Levante recherchemässig den Hintern aufgerissen hatte, um die Wogen zu glätten, war während des Verfügungsverfahrens zu feige, eine Aussage zu machen, die mir geholfen hätte, einen Verfügungspunkt auszuräumen. Vermittelte ihm doch Herr Dudin damals gerade ein Buchprojekt an gewissen Verlag, was er sich nicht vermasseln wollte. Verständlich. Wir sind doch alle ein bisserl korrupt. Nicht wahr?

Jürgen Cain Külbel

Die Antwort weiß der Wind sowie:
Das KGB (samt Lutsch), die CIA,
Das MfS, oft auch der BND.
Peter Hacks (1928-2003)

„Unbedachte Fehlentscheidung“
Berliner Homilius-Verlag wirbt in rechtem Blatt "Junge Freiheit". Distanzierung nach Protesten
Von Harald Neuber am 28. November 2007 auf amerika21.de

Erklärung
Im März 2006 veröffentlichte der “linke” Berliner Buchmanufakturer Kai Homilius, Inhaber des gleichnamigen Verlages, mein Buch “Mordakte Hariri”, für dessen PR er gegen meinen Willen den palästinensischen “Journalisten” Said Dudin rekrutiert hatte. Nach dem jüngsten “Outing” und dem naiven Erklärungsversuch des Herrn Homilius sehe ich mich als ehemaliger Autor dieses “linken” Verlages gezwungen, die Erklärung abzugeben, dass ich keinerlei Affinität zu rechtsgerichteten Ideologien hatte oder habe. Zudem weise ich darauf hin, dass meine damalige Wahl des Verlages auch nicht unter derartigem Gesichtspunkt erfolgt war.
Glücklicherweise habe ich die Zusammenarbeit mit dem “linken” Verleger aus eigenem Antrieb bereits im Sommer 2006 beendet. Selbstverständlich ist der Verlag für mich - wie für jeden ehrenhaften linken Journalisten - ab sofort ein Tabu.
Jürgen Cain Külbel im Dezember 2007

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