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21.01.2008: “Wir werden verhandeln” (Tageszeitung Neues Deutschland) Interview mit dem Indianer-Aktivisten Oyate Wacinyapin (Russell Means)
Oyate Wacinyapin, bisher als Russel Means bekannt, Indianer vom Stamm der Oglala-Sioux, wurde am 10. November 1939 in der Pine-Ridge-Reservation in South Dakota geboren. Bereits 1964 erhob er mit 40 indianischen Gefährten in einer Besetzungsaktion Anspruch auf die Gefängnisinsel Alcatraz. 1968 traf er auf Dennis Banks, Mitbegründer der American Indian Movement (AIM), und führte fortan viele AIM-Proteste an. 1973 wurde er durch die Besetzung des Örtchens Wounded Knee in der Pine-Ridge-Reservation berühmt. Die AIM hatte damals die unabhängige Oglala-Nation ausgerufen und einen bewaffneten Konflikt mit FBI und US-Armee provoziert, dem zwei Indianer zum Opfer fielen. Means, der auch als Anwalt und als Schauspieler tätig war, trennte sich später vom AIM, blieb jedoch einer der Wortführer der Indianerbewegung. Gute Kontakte pflegte er zur Schriftstellerin Liselotte Welskopf-Henrich (»Die Söhne der Großen Bärin«), die ihre Bekanntschaft mit Means in den letzten Bänden ihrer Pentalogie »Das Blut des Adlers« verarbeitete... mehr
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